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06 Jänner 2007

Durch Anziehungskraft gewinnen

Was macht den Unterschied aus?

Nehmen wir eine Situation, die wahrscheinlich jeder Mensch schon einmal erlebt hat: Ein Raum, vielleicht auf einer Party, einer Vernissage, ein Theaterfoyer, ist voller Menschen, attraktiver Menschen und weniger attraktiver.

Plötzlich wird unsere Aufmerksamkeit magisch von einer einzigen Person angezogen, einem Mann oder einer Frau. Es ist gar nicht mal der oder die Schönste unter allen Anwesenden. Trotzdem fällt uns dieser Mensch auf.


Vielleicht durch die vielen Menschen, die ihn umringen, vielleicht durch sein Lächeln, durch die Art, wie er sich bewegt. Wir wissen es nicht. Es erscheint uns auch nicht unbedingt wichtig zu wissen, warum. Entscheidend ist die Faszination, die diese Person auf uns ausübt. Was hat dieser Mann oder diese Frau, was andere nicht haben?

Wenn wir ganz ehrlich sind, ist die Frau daneben viel hübscher, wirkt der Mann an der Tür viel intellektueller und attraktiver und trotzdem erscheinen alle anderen farblos, blass neben diesem Menschen. Unweigerlich stellt sich der Gedanke ein: So möchte ich auch auf andere Menschen wirken, solch eine starke Anziehungskraft möchte ich auch auf andere ausüben.

Und fast im gleichen Moment setzen die Selbstzweifel ein: "So werde ich nie! Dazu fehlt mir ..." Ja was eigentlich? Um zu wissen, warum ein Mensch anziehend ist, warum er eine starke Ausstrahlung hat, müssen wir zuerst zum genauen Beobachter werden. Wo liegt nun der Unterschied zwischen einer Person mit charismatischer Ausstrahlung und einem Menschen, der äußerlich attraktiv ist?



Fazit:


Der Mensch mit Charisma schafft eine Atmosphäre des Vertrauens durch Ausstrahlung, Sicherheit, Selbstbewusstsein.

Stellen Sie sich einmal bildhaft die oben beschriebene Situation vor und bilden Sie drei Gruppen:

1. Anziehende Menschen (es dürften nur ganz wenige sein, vielleicht nur eine einzige Person):

2. Nichtssagende Menschen ohne Ausstrahlung, weder positiv noch negativ (das ist wahrscheinlich die größte Gruppe):

3. Unsympathische Menschen, die Sie meiden bzw. am liebsten gar nicht kennen lernen möchten (vielleicht einige wenige)

Wenn Sie nun jeder dieser Gruppe die typischen Eigenschaften zuschreiben, kristallisieren sich die wesentlichen Punkte heraus, die eine charismatische Persönlichkeit auszeichnen.


Sie können dieses Gedankenspiel mit jedem beliebigen Menschen, Politiker, Schauspieler, Sänger, Unterhaltungskünstler, Sportler machen.

Wer ist Ihnen sympathisch, wen finden Sie anziehend, wen möchten Sie gern kennen lernen? Und umgekehrt. Stellen Sie ganz einfach fest, was ist Ihnen wichtig, was spricht Sie an:

1. Körpersprache: Wie bewegt sich der Mensch? (fahrige oder ruhige Gesten, aufrechte oder geduckte Haltung, Hände in den Hosentaschen, offenes Spiel der Hände, fester Stand oder ständiger Wechsel der Beinhaltung):

2. Stimme und Sprache: Wie "kommuniziert" er mit anderen?


Laute, schrille oder ruhige, tiefe Stimme; kann zuhören oder redet ständig dazwischen; wirkt konzentriert und aufmerksam oder ungeduldig und uninteressiert; schaut andere direkt an oder weicht Blicken aus; lächelt oft, schaut grimmig, wirkt mürrisch, ablehnend, gelangweilt, arrogant oder freundlich, aufmunternd, zustimmend, verständnisvoll; geht auf andere zu, weicht eher aus:

Ein Mensch, der viele positive Eigenschaften besitzt, ist einfach unwiderstehlich. Kaum jemand kann sich seiner Faszination entziehen. Wie ein Magnet zieht er Aufmerksamkeit an. Showmaster im Fernsehen müssen die Kunst der Anziehungskraft beherrschen, um von einem Millionenpublikum verehrt und geliebt zu werden.


Sie könnten nicht Erfolg haben, wenn sie nicht die beschriebenen Eigenschaften bis zur Perfektion trainiert hätten.

Politiker sollten diese Kunst beherrschen, doch viele finden es nicht der Mühe wert, an ihrer persönlichen Ausstrahlung zu arbeiten. Viele ältere Politiker wurden als Jugendliche von Jesuitenerzogen.


In diesem Orden war es eine Selbstverständlichkeit, täglich an seiner Ausstrahlung vor dem Spiegel zu arbeiten und die Kunst der Rhetorik zu lernen.

Heute scheint es so, als wäre Fachwissen bzw. eine akademische Qualifikation wichtiger als eine charismatische Ausstrahlung. Aber nur Sympathie, Achtung und Anerkennung, also eine starke Anziehungskraft, bewirken dauerhaft und überall auf der Welt Erfolge.

Ein charismatischer Mensch, der andere begeistern und für seine Ideen gewinnen kann, muss einfach ein optimistischer Mensch sein. Und jeder optimistische, also positiv eingestellte Mensch strahlt Sicherheit aus, hat vor der Zukunft keine Angst.


Ganz im Gegenteil: Die Zukunft ist eine Herausforderung für ihn, er will sich den Aufgaben von morgen stellen.

11 November 2006

Träume wahr machen

An erster Stelle in diesem Kapitel steht die Frage: Was wollen Sie? Wollen Sie einer von vielen sein, untergehen in der grauen Masse, die sich treiben lässt? Oder wollen Sie zu den Menschen gehören, die etwas bewirken, die positives schaffen, etwas machen aus ihrem Leben?

Sie gehören sicherlich zu der zweiten Gruppe, denn sonst hätten Sie mich nicht bis hierher begleitet. Und Sie wollen etwas tun. Der Mensch ist ein Werdender, und so beginnt die Arbeit an der Persönlichkeit mit der Erkenntnis des 2. Grundgesetzes der Lebensentfaltung:

Am Anfang jeder Tat steht die Idee. Nur was gedacht wurde, existiert.

Wer nun behauptet, Herkunft, Armut, Krankheit, Mangel an Wissen und Fähigkeiten sind schuld daran, dass er nicht erfolgreich ist, der unternimmt lediglich den traurigen Versuch, die eigene Liederlichkeit zu bemänteln. Er erklärt sich selbst für unfähig.

Den folgenden Gedanken von Gottfried Keller können Sie sich leicht einprägen und auch zu Ihrem Motto machen: "Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal."

Nichts verändert den Menschen mehr als eine Reihe von Erfolgen oder Misserfolgen. Der Misserfolg hat Misstrauen, Enttäuschung, Zweifel, Unsicherheit, Vorsicht, Angst, Bedenken und - als äußerste Konsequenz -sogar Krankheit zur Folge.


Der Misserfolg kann also nicht das Prinzip der Schöpfung sein. Jeder Misserfolg verunsichert, löst unter Umständen eine Kette negativer Reaktionen aus, die -im schlimmsten Fall -bis zum Tod führen können.

Erfolg hingegen ist nur ein anderes Wort für Leben, für Freude, Erfüllung, Ansehen, Zufriedenheit, Glück, Reichtum. Erfolg äußert sich in einer stabilen Gesundheit. Und nur wem das Leben Freude macht, kann seine Mitmenschen mit dieser Freude anstecken, kann sie begeistern und dazu motivieren, ihr eigenes Leben ebenfalls erfolgreich zu gestalten. Und damit setzt er eine Folge von positiven Aktionen in Gang.

Kürzlich rief eine Frau an und bat um Rat. Sie berichtete:

"Das Verhalten meines Mannes gefällt mir seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Was soll ich tun?"

Ich wollte wissen, ob ihr Mann denn noch unsere Übungen praktiziere." Ich glaube kaum", war ihre Antwort. Darauf ich: "Üben Sie denn nach unserem System?" Ihre Antwort war erschreckend: "Aber, das habe ich doch nicht nötig!"

Beurteilen Sie selbst, ob das eine kluge oder eine arrogante Antwort war. Viele Menschen möchten gerne gesund und erfolgreich sein, und all das ohne ihr eigenes Dazutun, ohne eigene Aktivität. Dieser Dame habe ich dann die provozierende Frage gestellt: "Ihre Zähne putzen Sie dann sicher auch nicht?"

Für den Körper etwas zu tun, ist für den gepflegten Menschen von heute selbstverständlich. Aber für seine Persönlichkeit etwas zu tun, scheint unnatürlich zu sein. Autopflege ja, Charakterpflege nein danke!


Seine positiven Anlagen zu pflegen und zu verstärken, sich weiterzuentwickeln, das sollte eine der wichtigsten Lebensaufgaben eines kultivierten Menschen sein.

10 November 2006

Träume verwirklichen - Jeder Mensch braucht Zukunft

Ein New Yorker will einem Gast aus China eine Sehenswürdigkeit am Rande der Stadt zeigen. Sie fahren mit dem Zug, steigen aus und schicken sich an, die letzten fünfhundert Meter zu Fuß zu gehen.

Da kommt ein Bus. Der Amerikaner ruft: "Kommen Sie rasch, wir gewinnen drei Minuten!" Der Asiate rührt sich nicht, sondern fragt ruhig: "Und was tun wir mit den gewonnenen drei Minuten?"

Diese Frage ist unsere große Lebensfrage. Was machen wir aus unserer Zeit? Was machen wir aus unserem Leben? Was tun wir mit der Zeit, die wir zur Verfügung haben bzw. die wir gewonnen haben? Können wir überhaupt mit solchen gewonnenen Minuten oder anders ausgedrückt: den zusätzlichen Chancen und Möglichkeiten etwas anfangen?

Zeit ist Leben!

Doch viele Menschen gehen damit um, als hätten sie unbegrenzt viel davon als wäre die zur Verfügung stehende Zeit endlos, als seien sie selbst unsterblich. Die einen verschenken und vergeuden ihre Zeit und bestehlen sich damit nur selbst. Andere wiederum sind stets in Eile und Hektik, haben anscheinend nie Zeit.

Weder für Dinge, die ihnen Freude machen, noch für Menschen, die ihnen nahe stehen. Sie sind " Workaholics", Menschen, die süchtig nach Stress sind, sich zum Sklaven ihrer selbst machen, um sich bedeutend zu fühlen.

Manche lernen den Wert der Zeit erst schätzen, wenn der Arzt bei ihnen eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Es ist traurig, aber wahr. Mit den Worten: "Sie haben noch ein Jahr zu leben", beginnt für viele erst das wirkliche Leben. Sie tun in diesem einen Jahr mehr als in all den 30, 40 oder 50 jahren zuvor.


Möglicherweise schreiben sie endlich das Buch, das sie schon seit Jahren geplant hatten, vielleicht lernen sie endlich wirkliche Freundschaft kennen, weil sie sich nun Zeit für Menschen nehmen, also endlich stets auf die lange Bank geschobene Ziele verwirklichen.

Endlich beginnen sie, ihre Träume zu realisieren. Todgeweihte Workaholics erkennen auf einmal den Wert des Lebens. Zu guter Letzt nehmen sie sich endlich Zeit jetzt da diese begrenzter ist als jemals zuvor. Und nun, im Angesicht des Todes, erkennen sie den wahren Sinn des Lebens.


Viele unheilbar Kranke haben dies bestätigt, haben kurz vor dem Tod berichtet, dass das Leben für sie nie so wertvoll war, wie von dem Moment an, als ihnen klar wurde, dass es begrenzt ist.

Brauchen wir erst den Tod vor Augen, um den Wert des Lebens, den Wert der Zeit, ermessen zu können? Wir alle befinden uns auf dem Weg. Auf dem Weg, der aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft führt. Auf diesem Weg gibt es kein Zurück, auch die Gegenwart ist schon morgen Vergangenheit.


Selbst wer vor der Zukunft die Augen verschließt und behauptet, allein die Gegenwart zähle, kann seiner Zukunft nicht entgehen. Was für ein Geschenk ist doch das Leben, welche Chancen bietet die Zukunft demjenigen, der sich Ziele setzt!

Wie sieht das bei Ihnen aus? Wo stehen Sie jetzt? Was machen Sie aus Ihrem Leben? Wie nutzen Sie Ihre Zeit? Haben Sie Ziele? Es ist an der Zeit, den eigenen Standort zu bestimmen. Das geht am besten, wenn Sie sich erst einmal von höherer Warte einen allgemeinen Überblick verschaffen, bevor Sie sich konkret Ihrem eigenen Leben zuwenden.

07 November 2006

Die Bedeutung der Motivation

Jeden Tag und bei vielen Gelegenheiten kommen wir mit dem Wort Motivation in Berührung. Aber haben wir auch die Gelegenheit, die Wirkung der Motivation zu erfahren? Viel häufiger nämlich werden wir mit der Wirkung der Demotivation konfrontiert. Folglich ist die Anzahl der demotivierten Menschen wesentlich größer als die der motivierten.


Natürlich kann man alles dem Zufall überlassen oder auf Wunder warten, aber ein solcher Fatalismus passt nicht zu unserer Philosophie des Erfolgreichen Weges.

Mehr denn je benötigt die Welt Menschen mit klaren Zielvorstellungen, mit einem Blick für die Zukunft. Überall auf der Welt werden Menschen gebraucht, die auf Grund ihrer Vorstellungen und ihrer Ideale wissen, was sie wollen.

Unsere Philosophie des Erfolgreichen Weges ist darum nichts für Menschen, die ihren Glauben an die Zukunft verloren haben. Unsere Philosophie ist auch nichts für Menschen, die sich aufgegeben haben, denen das ganze Leben im Grunde sinnlos erscheint.

Eine negative Einstellung wirkt sich auf das gesamte Leben aus

Vor vielen Jahren machte ein Professor folgendes Experiment. In Hypnose suggerierte er einer Gruppe von Menschen, dass sie weder begabt noch talentiert und im Leben gescheitert seien.


Dann ließ er diese Gruppe 14 Tage beobachten. Wir wissen, dass es kein Wunder ist, dass diese Personen massive psychosomatische Krankheitsbilder aufwiesen. Sie waren schlapp, antriebslos, depressiv, hatten Schlafstörungen und Probleme mit dem Blutdruck, um nur einige Erscheinungen zu nennen.

Ein paar Wochen später suggerierte er denselben Menschen, sie seien begabt, talentiert, sie hätten große Ziele und beste Chancen, diese auch zu erreichen. Sofort änderte sich das Bild. Die Menschen waren frisch und munter, der Gang elastisch, die Haltung gerade; sie hatten Dynamik, waren gesund und voller Tatendrang.

Dieses Experiment beweist eindrucksvoll, wie wichtig eine positive Einstellung zu sich und zum Leben ist. Wir sehen aber auch deutlich, wie verheerend eine negative Einstellung sich auswirken kann

Überall benötigen wir Menschen, die an sich und an die Zukunft glauben. Optimisten werden dringend gebraucht, denn der Optimist ist der einzige Realist. Er, und nur er, erkennt die Chancen einer Verbesserung der Lebensqualität und der Weiterentwicklung.

Gesucht: Menschen mit Motivationskraft

Überall werden Menschen mit dieser Einstellung gesucht: In Firmen, bei Vereinen und Verbänden, karitativen Einrichtungen und natürlich auch in der Familie. Überall benötigen wir den positiv denkenden Menschen, den Menschen, der Hoffnung macht, der motiviert, die Zukunft zu gestalten. Denn das Schlimmste, ganz gleich wo man lebt, ist Resignation.

Motivation aber ist ohne einen Motivator nicht möglich. Wir sollten uns daher viel intensiver mit der Bedeutung des Motivators beschäftigen. Wir sollten uns zum Beispiel fragen: Was macht den Motivator aus, was zeichnet ihn aus, welche Charaktereigenschaften befähigen ihn, so wirksam zu sein?

Jede Woche lesen wir im Sportteil unserer Zeitung über Siege und Misserfolge, über Motivation und Demotivation. Jeder Sportinteressierte weiß um die Motivationskraft eines Spitzentrainers. Wie oft werden Trainer ausgewechselt, weil sie ihre Motivationskraft verloren haben. Sportler wissen, was auch jeder Chef wissen sollte: "Marschieren kann man befehlen, Weltrekorde nicht."

Es gibt Menschen, die einen grünen Daumen" für Blumen haben, warum sollte es also nicht auch Menschen geben, die einen "grünen Daumen" für Menschen haben, zum Besten der Menschheit.

Nicht zur Zerstörung der Schöpfung, zur Weiterentwicklung sind wir geboren. Ja, es ist wichtig, dass Menschen miteinander sprechen können, aber noch wichtiger ist das Wie. Wir sollten positiv miteinander sprechen können. Was wir benötigen, sind Könner, positive Vorbilder in allen Lebensbereichen.


Und da nichts so bleibt, wie es ist, wird sich alles weiter und höher entwickeln. Daher ist die Philosophie des Erfolgreichen Weges die Kunst, Prob- leme auf allen nur denkbaren Gebieten zu lösen und noch erfolgreicher zu werden.

Wichtig auf dem Weg in eine glückliche Zukunft ist die Selbsterkenntnis, ist das Wissen, dass jeder Mensch auf andere wirkt, bewusst und unbewusst. In vielen Seminaren lernt man heute, wie man Computer erfolgreich programmiert, doch beim Umgang mit dem Menschen unterliegt man einem gefährlichen Trugschluss, wenn man glaubt, die Fähigkeit, positiv mit Menschen umzugehen, sei angeboren.


Keine Fähigkeit wirkt sich irn Verlauf des Lebens so segensreich aus wie die Fähigkeit der positiven Motivation.

05 November 2006

Mit positiven denken - Probleme lösen ?

Was einmal im Gedächtnis der Natur eingeprägt wurde, geht niemals verloren. Durch die suggestive Wirkung der Stimme kann dieses in jedem Menschen gespeichertes Urwissen aktiviert werden. Worte können Bilder freisetzen und damit eine Ergänzung, sogar ein Ersatzmittel für Sprache werden. Dies wird oft auch therapeutisch genutzt.

Was für seelisch Kranke hilfreich ist, kann auch dem Gesunden von Nutzen sein. Visionen unterstützen das menschliche Urbedürfnis nach Veränderung, das von Ängsten und gesellschaftlichen Schranken reglementiert wird. Botschaften, als "Bilder" verschlüsselt, treten in vielerlei Gestalten, Symbolen oder Begebenheiten auf und werden dennoch verstanden, weil sie in jedem Menschen bereits enthalten sind.

Die Beschäftigung mit einer positiven Vision mit der Botschaft, dass Probleme lösbar sind, selbst wenn die Situation aussichtslos erscheint verdrängt Probleme und destruktive Gedanken. Der Geist kann sich damit aus einer Art Erstarrung lösen, die keine neuen Gedanken mehr zulässt.

Erst in dem Moment, in dem man sich von einer rein analytischen, rationalen Denkweise löst und dem Bewusstsein Raum gelassen wird für intuitive und visuelle Eindrücke, kann das Gehirn aus dem kreativen Potential der rechten Gehirnhälfte schöpfen.

Ein Augenblick der inneren Ruhe kann eine Phase systematischer Problemlösungen einleiten. Wer dies weiß, braucht nicht in Verzweiflung zu geraten. Der kreativ denkende Mensch kann über das geistige Loslassen seines Problems zur Lösung finden.

Jeder Mensch hat diese Chance, das Unterbewusstsein für die Lösung seiner Probleme einzusetzen. Das Gehirn ist also ein Organ, das Probleme lösen hilft und schöpferisch tätig werden kann, sofern man es lässt. Und dies beginnt in dem Augenblick, in dem die rein rationale Ebene abgelöst wird von der visuellen. Denken Sie, nur an Alexander Graham Bell, der beim Anblick des menschlichen Ohres auf die Idee kam, das Telefon zu erfinden.

Oder Archimedes, der "Heureka" rief ich hab's gefunden, als er nach langer Suche ganz plötzlich des Rätsels Lösung fand, die Gesetze vom spezifischen Gewicht.

Wenn Menschen erschöpft, "ausgebrannt" oder seelisch krank werden, hängt dies nicht immer damit zusammen, dass sie die Dinge, die sie krank machen, nicht ausdrücken wollen oder können. Das Wort an sich ist etwas "körperloses Geistiges", wie es eine Sprachtherapeutin einmal formulierte.


Es gewinnt seine Bedeutung erst durch die Ganzheitlichkeit, die Vereinigung von rationaler Ausdrucksweise und Emotionen. Nicht das, was man aussprechen kann, macht krank, sondern das, was man erlebt und erlitten hat und was man nicht In Worte fassen kann.

Das Gehirn kann seine enormen Fähigkeiten als Problemlöser - Organ nur dann entfalten, wenn das vernachlässigte Potential der rechten Hemisphäre aktiviert und mobilisiert wird. Die Überbewertung der rationalen linken Gehirnhälfte ist ein fataler Irrtum unserer Gesellschaft und insbesondere unseres Schulsystems. In einer sich ständig verändernden Welt sind mehr denn je Flexibilität und spontane Anpassungsfähigkeit sowie schnelle Reaktion nötig.

Die linke Hemisphäre allein kann die komplexen und vielschichtigen Anforderungen unserer Zeit längst nicht erfüllen. Wir benötigen das ganze Gehirn, rationale Fähigkeiten und visionäre Vorstellungskräfte gleichermaßen, um die Aufgaben der Zukunft meistern zu können.

22 September 2006

Selbstanalyse, filtern Sie Informationen, ob Sie Ihnen wirklich nützen.

Was wirklich zählt, ist nicht das, was man Ihnen sagt, sondern das, was Sie aus dem machen, was Sie selbst für sich als richtig erkennen

Information und Kommunikation, das sind die großen Schlagworte unserer Zeit. Alle informieren uns, in Zeitungen und Büchern, im Fernsehen und von den Plakatwänden am Straßenrand. Aber wie informieren sie uns? Sie geben uns die Informationen, die sie für uns aufbereitet haben.

Und sie tun es in der Absicht, dass wir ihre Informationen als Wahrheiten glauben und danach handeln. Das gilt für Eltern und Lehrer genauso wie für Politiker und Medien. Was wir aus diesen Informationen machen, hängt davon ab, wie wir sie nach den Maßstäben filtern, die für uns von Nutzen sind.

Der Filter, der es uns möglich macht, sind die eigenen Maßstäbe und Wertungen, die wir nach unseren Vorstellungen für uns besitzen. Nach dem Grundsatz: "Ich tue nicht, was ich tun darf und soll, sondern das, was mich freier und glücklicher macht." Informationen nach diesem Prinzip zu filtern, setzt voraus, dass wir jede Information hinterfragen. Die Filterfrage lautet: "Warum?"

Warum soll ich glauben, was man mir sagt? Warum soll ich das tun, was man mir zu suggerieren versucht? Warum soll es mich glücklich machen? Warum soll gerade diese Information richtig sein und nicht eine andere oder das Gegenteil? Machen wir uns nichts vor:

Sechzig Prozent der Fähigkeit, sich anderen Menschen mitzuteilen, dient nicht der Information, sondern er Desinformation. Das gilt für uns selbst genauso wie für alle anderen:

Jede Ausrede ist eine Desinformation. Man redet viel, statt sich über die Ursache eines Fehlschlags zu informieren. Jede Werbebotschaft ist Desinformation. Der Vorteil wird möglichst eindrucksvoll betont, um zu verbergen, dass jedes Produkt auch Nachteile hat. Jedes Versprechen ist Desinformation.

Wir sollen an etwas glauben, von dem wir nicht wissen, ob ein Versprechen, das man uns macht, tatsächlich eingehalten wird. Autorität baut auf Desinformation. Wenn uns jemand "sagt: "Ich weiß, was für dich richtig ist. Tue es, sonst wirst du Nachteile haben", ist es nichts anderes als der Versuch, uns einzureden, wir könnten nicht selbst wissen, was richtig ist.

Und Wahlversprechungen der Politiker? Nun ja, darüber kann sich jeder längst seine eigene Meinung bilden. Mit allen diesen "Informationen" -und noch vielen anderen - sind wir täglich auf zweifache Weise konfrontiert: Entweder wir selbst benutzen sie anderen gegenüber, oder andere benutzen sie uns gegenüber. Was können wir daraus schließen? Wir können daraus schließen, dass Informationen keine Wahrheiten sind.

Und was wir von Wahrheiten halten können, davon war ja schon die Rede. Denken Sie ein wenig darüber nach. Vielleicht erkennen Sie dann besser, wie Sie Information in Zukunft beurteilen wollen.

11 Juli 2006

Wissen zur Selbstanalyse

Es ist nicht der Mangel an Talenten, es ist der Mangel an Wissen, welches Talent ich besitze.

Wir alle haben eine besondere Fähigkeit, ein Talent oder eine bestimmte Sicht der Dinge etwas, das wir besser können als alle anderen. Doch gerade dieses einzigartige Talent ist für uns häufig etwas so Selbstverständliches, dass wir es nicht einmal bemerken.


Wenn uns etwas besonders leicht fällt, glauben wir nur zu oft, dass das auch bei allen anderen Menschen so ist. Doch das ist es nicht.

Auch wenn Sie Spaß an dieser Tätigkeit haben, heißt das noch lange nicht, dass Sie kein Geld dafür verlangen können. Wir glauben, wir müssten unser Geld durch harte Arbeit verdienen. Doch gerade die Menschen, die ihre einzigartige Fähigkeit zum Beruf gemacht haben und ihre Arbeit lieben, verdienen in der Regel das meiste Geld.


Wenn Sie sich Ihres natürlichen Talents nicht bewusst sind, bitten Sie Freunde, Kollegen und Verwandte um Hilfe. Stellen Sie ihnen einfach folgende Fragen:



1. Was ist dejner Meinung nach meine größte Stärke?

2. Was ist meine größte Schwäche? (Stellen Sie diese Frage nur, wenn Sie mit dieser Kritik umgehen können. Und bitten Sie die Betreffenden, Ihnen diese Frage mit konstruktiver Kritik zu beantworten. Ersparen Sie sich jeden Kommentar zu der Antwort. Schreiben Sie sie einfach auf.)

3. Worin besteht deiner Meinung nach mein besonderes Talent? Was kann ich sehr gut, ohne dass ich mich dafür groß anstrengen muss?

4. Wenn ich auf einem Titelblatt abgebildet würde, welche Zeitschrift wäre das und worum ginge es in dem Artikel?

5. Wann bringe ich dieses Talent oder diese Fähigkeit am besten zum Ausdruck?


Im nächsten Schritt sollten Sie Ihre besondere Fähigkeit honorieren, und zwar indem Sie sie zum Ausdruck bringen, sie mit anderen teilen, sie in Ihr Leben integrieren. Und denken Sie daran: Ihre besondere Gabe ist für Sie vielleicht so selbstverständlich, dass Sie sich ihrer gar nicht bewusst sind.


Fangen Sie einfach an. Konzentrieren Sie sich zunächst auf eine Beschäftigung, die Ihre einzigartige Fähigkeit zum Ausdruck bringt. Überlegen Sie sich dann, wie Sie diese Tätigkeit mit Ihrem jetzigen Leben vereinbaren können.

25 Juni 2006

Rezension - Tepperwein Beruf Job Arbeit

Bei Amazon las ich zu Kurt Tepperwein Buch "Vom Beruf zur Berufung folgende Rezension

"Was für eine Enttäuschung! Auf dem Buchtitel wird vollmundig angekündigt: "So erlangen Sie mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben". Was folgt, ist eine stetige Wiederholung altbekannter Phrasen wie "Meine Aufgabe ist es nun, mehr zu mir selbst zu finden, zu erkennen, wer ich wirklich bin..." Wie man das macht, dazu äußert sich der Autor nicht näher. Die zu erreichenden Ziele werden alle aufgezählt, aber den Weg dorthin bleibt der Autor schuldig."


Hier eröffnet sich wieder einmal das alte Dilemma wo eine gewisse Personengruppe (in diesem Fall der Verfasser der Rezension) der unerschütterlichen Meinung sind, man kaufe sich ein Buch lese es durch, und schon hat man eine Gebrauchsanweisung für Glück, Zufriedenheit und Erfolg im Leben. So ist es eben nicht. Das persönliche Glück kann nur von der jeweils einzelnen Person in Schwung gebracht werden.

Solche Bücher a la Tepperwein - meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch - können nur Anregung sein, seine Denkweise zu verändern und auf Basis dieser veränderten Denkweise neu Schritte zu setzten. Eine Tabelle zum ausfüllen mit dem Endergebnis - jetzt ist man glücklich und erfolgreich gibt es so nicht und kann es auch nie geben.

Tepperwein stellt in seinem Buch ja nur zur Alternative, so weitermachen wie bisher - oder umdenken und neue Wege einschlagen. Wenn es also um die eigene Person geht, kann auch nur die eigene Person den richtigen Weg finden um, wie in diesem Falle, seine Berufung zu finden. Der Verfasser der Rezension dürfte also der Ansicht sein, man könne alles kaufen, (in diesem Fall ein Buch) und schon klopft der Erfolg an die Tür.

Eine gelinde gesagt naive Einstellung zu so einem zentralen Thema wie der Lebensplanung

08 Mai 2006

Selbstanalyse - Am Ende kam die Erkenntnis

es gibt technische Seminare und menschliche Seminare.

Der Unterschied zwischen technischen Seminaren, obwohl diese ebenso von Menschen vorgetragen werden, und menschlichen Seminaren erkläre ich mir so.

Technische Seminare haben bei meiner Analyse nichts mit Technik zu tun. Es gibt Seminare wie z.b. die Online-Seminare der Workshopwelt unter Erfolg und Zufriedenheit die eindeutig darauf auszielen, eine Verbesserung der Lebenssituation des einzelnen Menschen herbeizuführen. Ein Indiz dafür ist, dass das Wort Erfolg nicht unmittelbar mit den Worten "Viel Geld" verknüpft ist. Wie ich meine, ist Erfolg sehr stark mit innerer Zufriedenheit verknüpft. Einen Richtigen-Partner fürs Leben zu finden, kann also durchaus als Erfolg bezeichnet werden.


Auf der Suche über die Selbstanalyse zu meiner Wahrheit, sind mir diese Unterschiede zwischen technischen und menschlichen Seminare ins Auge gestochen. Beim lesen der diversen Angebote, spürte ich meistens sofort, ob der Sinn dieser einzelnen Seminare der Geldvermehrung eines Systems dient, oder ob der Hintergrund einer Verbesserung der Lebensqualität des Einzelnen bewirken sollte und der Seminarleiter unabhängig, von seiner Sache überzeugt, sein Wissen dem Teilnehmer näher und damit persönlich helfen will.

Technische Seminare!
Technische Seminare sind meist von öffentlichen Organisationen wie Wirtschaftskammern, Arbeitsmarktservice, Universitäten und sonstige Einrichtungen die sehr stark von übergeordneten Stellen gesteuert und somit meistens nur dem Selbstzweck der Politik und Wirtschaf dienen, äußerst selten jedoch dem einzelnen selbst. Diese Seminare dienen Systemen (meist Polit- und Wirtschaftssystemen) um sich anhand von Statistiken und Zahlen öffentlich profilieren zu können. Als langjähriger Seminarleiter eines Versicherungskonzern weiß ich - sie sind größtenteils unnütz und meistens mit einem Hauch von Manipulation der Seminarteilnehmer verbunden.


Technische Seminare aus meinem Arbeitsleben!
Als angestellter Vortragender eines Versicherungskonzern, wurde das Schlagwort des Seminars im Vorfeld von den Vorständen festgelegt, ohne das ich dazu Einfluss hatte.


Die Schlagworte hießen meist: Mehr verkaufen, Mehr schaffen in weniger Zeit, Kosten und Nutzen Rechnung, Besseres Service, Kundenanalyse, Zeitmanagement usw. Wie man sieht, alles Schlagworte um den Konzern über die Mitarbeiter mehr Geld zuzuführen und die Kosten zu senken. Ich habe also 25 Jahre lang "Technische Seminare" abgehalten und bin mir heute bewusst: Der Nutzen für die Teilnehmer war gering bis gar nicht vorhanden.

Menschliche Seminare.
Menschliche Seminare sind Kurse die einzig und allein vom Vortragenden darauf abzielen, eine Verbesserung der Lebensqualität der einzelnen Kursteilnehmer zu bewirken. Im Mittelpunkt steht deshalb der Teilnehmer/Kunde und nicht wie beim technischen Seminar der Konzern, Wirtschaftskammer, Arbeitsmarktservice oder sonstigen öffentlichen Einrichtungen.

Ein menschliches Seminar oder Kurs kann jederzeit einen technischen Inhalt haben wie z.b: "Geld verdienen mit Adense" welches ich beim "Einsteigerclub" mitgemacht habe.

Es ist für mich daher immer wichtig zu wissen: Wer steckt hinter den Seminaren und wessen Diener ist der Vortragender. Dient er einem System oder ist es sein Wunsch durch Weitergabe seines Wissens anderen zu helfen. Verdient der Seminarleiter sein Einkommen durch seine eigene Leistung oder wird der von einer anderen Stelle (System) bezahlt um dessen Gewinn und Macht zu stärken.

Am besten, Selbstanalyse bleiben Sie wachsam.

Wie ein Schlag ins Gesicht

oder wenn ich mit meiner Weisheit am Ende bin.

Irgendwie macht es mir Spaß mit "Selbstanalyse" zu experimentieren und zu forschen, um so ein großes Gesamtbild meiner Möglichkeiten für die Zukunft auszuloten. Aber auch ich bin mit meiner Weisheit manchmal am Ende und kleine Ereignisse sind manchmal "Wie ein Schlag ins Gesicht". Gemeint sind damit von mir nicht unmittelbar beeinflussbare Faktoren - und sei es nur die Abwasser-Rechnungen der öffentlichen Hand. Es ist der Punkt, wo das 4-köpfige Monster (Politik, Wirtschaft, Medien, Werbung) wieder zugeschlagen hat.

Was meine ich damit?

Otto-Normalverbraucher bemüht sich um ein geregeltes Einkommen, seine Familie zu erhalten und zu versorgen, seine Steuern, Abgaben, Maut, Selbstbehalte, Beiträge und Aufwendungen des täglichen Lebens zu finanzieren. Ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Kosten für das normale tägliche Leben ist sozusagen unbeeinflussbar. Benzin, Strom, Heizung, Steuern, Miete, usw. wird die Höhe der Preise von Politik und Monopolisten vorgegeben. Hier versagt die Selbstanalyse, weil man sich diesen Real-Faktoren nicht entziehen kann. Auch positives Denken, kann hier die Kosten nicht senken und eine Änderung der Situation herbeiführen.

Ich bin also Realist und kein Esoteriker der mit Freudensprüngen und positiven Denken zur Bank läuft und seine sauer verdiente Kohle dem 4-köpfigen Monster in den Rachen schmeißt.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Es gibt kleine Dinge im Leben, die mich aus der Bahn werfen, weil die Wut die Vernunft übersteigt. Und sei es nur die Abrechnung der völlig überzogenen Kanalgebühren. Es sind die Tage wo ich mich frage: Soll ich die Selbstanalyse links liegen lassen und mich ins Getümmel der Wirtschaft und Gesellschaft werfen und das Spiel der Verblendung, Großkotzigkeit, Lug und Betrug mitzuspielen und mich auf Kosten anderer bereichern?


Obwohl die Idee verlockend ist, werde ich es nicht tun, da ich mich nicht zum Handlanger eines System mache, dass nur der physischen und psychischen Ausbeutung des kleinen Mannes dient, um so seine Gewinne und Macht zu sichern.

Das ist dann der Punkt, wo mir die Selbstanalyse hilft, meinen Weg nicht zu verlassen und dem Ruf und der Verlockung des 4köpfigen Monsters zu widerstehen.

Am besten, Selbstanalyse - Bleiben Sie wachsam.



03 Mai 2006

Mit Selbstanalyse den Talenten auf der Spur

Es ist nicht der Mangel an Talenten, es ist der Mangel an Wissen, welches Talent ich besitze.

Man unterscheidet von zwei Arten von Fähigkeiten: erlernte Fähigkeiten und gottgegebene Fähigkeiten. Mit den erlernten Fähigkeiten müssen wir hart arbeiten, an den gottgegebenen Talenten müssen wir nur von Zeit zu Zeit rühren. (Pearl Bailey)


Wir alle haben besondere Fähigkeit, ein Talent oder eine bestimmte Sicht der Dinge - etwas was wir besser können als alle anderen. Doch gerade dieses einzigartige Talent ist für uns häufig etwas so Selbstverständliches, dass wir es nicht einmal bemerken. Wenn uns etwas besonders leicht fällt, glauben wir meistens, dass das auch bei anderen Menschen so ist. Doch dies entspricht nicht der Realität. Auch wenn Sie Spaß an der Tätigkeit haben, heißt das noch lange nicht, dass Sie kein Geld dafür verlangen können. Wir glauben wir müssen unser Geld durch harte Arbeit verdienen. Doch gerade die Menschen, die ihre einzigartige Fähigkeit zum Beruf gemacht haben und ihre Arbeit lieben, verdienen in der Regel das meiste Geld.

Wohlgemerkt, wir reden immer noch von verdienen, also das Einkommen muss verdient sein, jedoch nicht durch harte Arbeit. Leider lässt es die Arbeitsmarktsituation in Europa heutzutage nicht mehr zu, eine Arbeit aufzunehmen die man liebt, sondern wir werden gezwungen Arbeit aufzunehmen um Einkommen zu erzielen. Es handelt sich also um Einkommenstätigkeiten und nicht wie irrtümlich immer formuliert um einen Arbeitsplatz - ein Leben lang - um in Freude und motiviert seinen Alltag zu bestreiten.


Daher gibt es auch so viele Motivationsseminare für Führungskräfte, die ihren Untergebene erklären, wie schön es doch für jeden einzelnen von uns sein muss, für den Konzern XXX zu arbeiten und den Aktionären Dividenden zuzuführen.

Selbstanalyse könnte eine Methode sein, um seine Talente ans Tageslicht zu fördern und auszukundschaften. Wie immer bleibt die Wahl der Mittel jeden unbenommen, aber allein schon die Selbstanalyse: Was mag ich, woran habe ich Freude, was tue ich in meiner Freizeit besonders gerne und ohne Zwang, mag ein erster richtiger Schritt in die richtige Richtung sein.


Am besten, Selbstanalyse

Selbstanalyse! Ein "Muss" für die Zukunft?

oder ist die Politik, Wirtschaft, Medien und Werbung in der Lage Probleme des Einzelnen in Zukunft zu lösen?

Keine Frage, die Politik, Wirtschaft und somit die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Erfolgsrezepte von 1990 sind längst überholt und die Wirtschaft hält (fast) alles fest im Griff. Der Faktor "Weltweite Gewinnmaximierung" ist zum zentralen Thema unserer Zeit geworden und der Kapitalismus frisst seine Kinder (Kunden.)


Für die Konzerne ist der Mensch ein reiner Kostenfaktor geworden, für die Politik der Roboter, der seine Stimme auf den Wahlzettel setzt um ihm so seinen weiteren Beruf als Politiker zu gewährleisten. In dieser globalen Welt sind kleine Gruppen oder der einzelne Mensch nicht wichtig, in den Zentralen redet man über Zahlen, Statist, Aktien, Gewinne und Kosten und verkauft eine Stagnation der Arbeitslosenquote als großen Erfolg.


Meine Beobachtungen lassen den Schluss zu, dass sich diese Situation sich weiter verschärfen wird und Lösungen durch die Verursacher (Wirtschaft und Politik) in weiter Ferne liegen.

Um so mehr erfreut es mich immer wieder, von Erfolgsmeldungen kleinere Leute und Unternehmen zu hören, die ihre Einkommensnische, Lebensrolle und Lebensphilosophie gefunden und praktizieren und so die Abgrenzung der Großen, alles bestimmenden Meinungsmacher, geschafft haben.

Unsere vermeintliche unbegrenzte Freiheit zwingt uns dazu aus dem Fülle der Angebote, sei es nun Reisen, Lebensmittel, Produkte des täglichen Lebens etc zu wählen- und wählen kann ich nur, wenn ich weiß was ich will, was zu mir passt, was meins ist, wenn ich meine Richtung kenne, wenn ich weiß was ich mag. Wenn ich mich "Selbst kenne".

Das Hauptproblem der heutigen Zeit ist die versteckte, manipulierte Fremdsteuerung der großen 4 (Wirtschaft, Politik, Medien und Werbung.) Diese versuchen verständlicherweise eine möglichst große Anzahl von Menschen auf Ihre Seite zu ziehen, um somit ihre Ziele "Gewinnmaximierung, Wählerstimmen, Fernseh- oder Leserquote und Kunden an Land zu ziehen. Die Techniken dazu werden immer raffinierte und perfektioniert um so von außen den Anschein zu erwecken, es wird alles mögliche zum Wohle des Einzelnen getan. Für den einzelnen jedoch, der Weg in die Sackgasse.

Viele Menschen widersetzten sich bereits dem Diktat der Großen und suchen nach eigenen Lösungen um sich im Wirrwarr des Informationszeitalters zu orientieren. Eine Orientierung ist jedoch nur möglich, wenn ich selbst weiß welchen Weg ich einschlagen möchte, Wenn ich weiß wer ich bin und vor allem wenn ich weiß was ich mag.

Als erklärter Kritiker der Massenmanipulation blieb mir also nicht anderes übrig mich mit dem Thema Selbstanalyse, Eigenmotivation und Selbstcoaching auseinander zu setzten, um so auch zu argumentieren, was ich will. 95% der Menschen wissen was sie nicht wollen, aber nur 5% wissen wie ihr Weg, ihre Zukunft aussehen soll. (Ich gehöre,gehörte dazu.)

Unserer Seele bläst der Wind ins Gesicht, wir müssen sie stärken, um der Vereinnahmung durch die sogenannten "Großen", Heer zu werden. Obwohl Selbstanalyse heute noch von vielen (berechtigterweise) als Esoterikmist abgetan wird, bin ich der festen Überzeugung das diese einer der wenigen Schlüssel zum Erfolg und Zufriedenheit bieten wird. Online-Seminare: "Wie coache ich mich selbst", ist der erste Ansatz dazu, die Selbstanalyse, Eigenmotivation und Selbstcoaching auf eine Basis der Realität zu stellen und so dem einzelnen Individuum die Möglichkeit zu geben einen erfolgreichen Weg abseits der ausgetrampelten Pfade unserer Gesellschaft zu ermöglichen.


Am Besten, Selbstanalyse - bleiben Sie wachsam.