Zeitdruck schafft oft schnelle und Gute Ergebnisse
Unter Zeitdruck sind die meisten Menschen tatsächlich in der Lage, ihre Arbeit in der Hälfte der Zeit auszuführen. Geht es Ihnen nicht auch so? Am Tag vor Ihrem Urlaub schaffen Sie es doch auch, die Ablage, die schon seit Wochen überquillt, restlos zu bearbeiten. Also brauchen wir nur einen Anreiz, um schneller zu arbeiten.
Anmerkung: The Work - Die geniale Methode - der einfache Weg zum befreiten Leben - erfahren Sie hier.
In der so gewonnenen Zeit können Sie z. B. an Ihren eigenen Projekten arbeiten, sich Gedanken über die Gründung eines eigenen Unternehmens machen oder auch Briefe schreiben. Aber ein Wort zur Vorsicht: Sofern an Ihrem Arbeitsplatz strenge Kontrollen herrschen, sollten Sie auf diese Möglichkeit besser verzichten.
Dieses Prinzip lässt sich auch auf Ihren Haushalt anwenden. Wie können Sie die Hausarbeit in der Hälfte der Zeit erledigen? Wenn sich auf Ihrem Schreibtisch z. B. die Unterlagen türmen, nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, stellen Sie den Wecker und versuchen Sie, die Arbeit in dieser Stunde zu erledigen.
Suchen Sie sich einen Bekannten, der das gleiche Ziel verfolgt, und berichten Sie sich gegenseitig von ihren Fortschritten.
Eine meiner Bekannten versuchte drei Wochen lang jeden Tag aufs Neue, ihren Schreibtisch aufzuräumen, schaffte es aber einfach nicht. Also nahm sie sich an einem Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr dafür Zeit.
Während ich meinen Schreibtisch ebenfalls in Ordnung brachte, rief sie mich im Stundentakt an, berichtete mir von ihren Fortschritten und ließ sich von mir anspornen.
Innerhalb von drei Stunden hatte sie den Schreibtisch aufgeräumt und zwei Aktenordner durchgearbeitet. Sie fühlte sich großartig! Endlich hatte sie einen ordentlichen Arbeitsplatz und es kostete sie täglich nur wenige Minuten, um diesen Zustand wieder herzustellen.
Das funktioniert aber auch, wenn der Partner an einem anderen Projekt arbeitet. Meine Freundin und ich haben uns einmal gegenseitig moralisch unterstützt, als sie ihre Küche strich und ich mein Büro aufräumte.
Betrachten Sie das Ganze als Spiel. Sie werden sich wundern, wie viel Arbeit Sie in kurzer Zeit bewältigen können. Und im nachhinein sind Sie erleichtert, weil Sie es endlich hinter sich gebracht und nun Zeit für die Dinge haben, die Ihnen Spaß machen.
Und wenn Sie sich wohl fühlen, ziehen Sie auch den Erfolg an. Die Möglichkeiten und Chancen strömen nur so in Ihr Leben.
13 Oktober 2006
Hilfe zur Zeit, Ziele & Selbstorganisation
11 Oktober 2006
Zukunft Leben: Über Tabus, Trends und Selbstmanagement
Zu den beliebtesten Ausreden, von der Verantwortung für uns selbst abzulenken, gehört die Verantwortung, die wir angeblich für andere übernehmen. Vor allem für Menschen und Dinge, die sich gegen diese Aufdringlichkeit nicht wehren können. Dazu gehört der beliebte Anspruch, die Natur vor uns Menschen schützen zu wollen. Spielen Sie auch mit diesem Gedanken?
Anmerkung: Effizienz ist keine Frage der Zeit. Nur Dummköpfe machen regelmäßig Überstunden." (Lee Iacocca, Industriemanager) Mehr über kreatives Zeit- und Selbstmanagement erfahren Sie hier
Darüber nachzudenken erscheint vor allem dann sinnvoll, wenn Sie entschlossen sind, Ihr Leben nach eigenen Vorstellungen, aus eigener Kraft und Verantwortlichkeit zu führen. Das bedeutet schließlich: Sie selbst sind sich das Wichtigste in Ihrem Leben.
Zuerst fühlen Sie sich für Ihr eigenes Glück, Ihre Gesundheit und die Harmonie mit sich selbst verantwortlich. Alles andere ergibt sich wenn Sie reif dafür sind ganz von selbst.
Natürlich sind Sie mit dieser Einstellung ständig den Zweifeln ausgesetzt: "Liege ich damit wirklich richtig? Mache ich mich nicht zum weltfremden, egoistischen Sonderling? Sollte ich mich nicht doch lieber anpassen und einordnen und das tun, was alle tun?"
Die Antwort darauf können nur Sie selbst sich geben. Es ist um es noch einmal zu wiederholen die Entscheidung, die den Lauf Ihres Lebens bestimmt:
Lebe ich angepasst und lasse andere, die Gesellschaft, die Vorschriften, Tabus, Trends und Zufälle über mein Leben bestimmen? Oder lebe ich mein Leben nach eigenen Vorstellungen, auch wenn ich damit auf Widerstände stoße?
Viele dieser Widerstände kommen über Schleichwege auf Sie zu. Etwa dadurch, dass Sie ständig mit der Angst infiltriert werden, die Natur ginge daran zugrunde, dass Sie sich nicht genügend um sie kümmern. Indem Sie vielleicht für den Schutz der Wale, Robben oder des Regenwaldes in Südamerika kämpfen.
Wenn Sie erst einmal angefangen haben, sich für die "Natur" verantwortlich zu fühlen, weil sie angeblich in so großer Gefahr ist, werden Sie vermutlich nie wieder Zeit finden, darüber nachzudenken, in welcher Gefahr Sie selbst sich befinden, wenn Sie vor lauter Fremdverantwortung vergessen, welche Verantwortung Sie für sich übernehmen sollten.
Erst kürzlich trat ein Abgeordneter der Grünen, also einer politischen Gruppierung, die sich in besonderer Weise für Ökologie und Naturschutz stark macht, öffentlich für die Abschaffung mancher technischen Errungenschaften ein, die zu einem sogenannten sauren Regen führen, der unsere Wälder zerstört.
Keiner von den Leuten, die diesen Mann kennen, fand es allerdings ungewöhnlich, dass der wortgewaltige Naturschützer täglich 80 Zigaretten raucht, die seine Lunge viel mehr gefährden als die Technik den Wald.
20 September 2006
Selbstanalyse heißt nichts anderes, als für sein Leben Selbst die Verantwortung zu übernehmen
Das Wissen über Ihr eigenes Leben schafft erst die Vorrausetzung für Glück, Erfolg und Zufriedenheit.
In den Köpfen der meisten Menschen ist die Vorstellung verankert, dass für sie nichts wichtiger sei, als sich der Mitwelt anzupassen. Nur in der Gemeinschaft scheint sich ihr Leben zu erfüllen.
Hier finden sie die Anerkennung und Sicherheit, nach der sie sich sehnen. Jeder einzelne der Gemeinschaft hat aber nur das eine Ziel: aus dem Zusammenleben mit den anderen möglichst viel für sich herauszuholen. Möglichst viel an Glück, Befriedigung und Selbstentfaltung.
Niemanden darf es wundern, dass er in diesem Bestreben mit den anderen ständig in Konflikt gerät. Als Angreifer, wenn er versucht, andere zu seinem Vorteil auszunützen. Als Verteidiger, wenn andere zu ihrem Nutzen von ihm Besitz ergreifen wollen.
In diesem natürlichen Spiel des Zusammenlebens, in dem jeder möglichst viel für sich gewinnen will, bleiben jene auf der Strecke, die es nicht verstehen, sich durchzusetzen. Ein Handicap dabei ist der Glaube an eine Welt, die es nicht gibt. Er drückt sich in Schlagworten wie den folgenden aus, mit denen man uns von früher Jugend an gefüttert hat:
Denke nicht immer an dich. Nimm Rücksicht auf die anderen. Wir alle sitzen in einem Boot. Nur wenn du anderen hilfst, wird auch dir geholfen. Im Interesse der Gemeinschaft musst du die eigenen Interessen zurückstellen. Alle für einen, einer für alle. Sei immer für andere da, sie werden es dir danken.
Die Welt, in der die Gemeinschaft alles ist und der einzelne nichts, ist eine Erfindung von Leuten, die andere für ihre eigenen Interessen gefügig machen wollen. Als Lohn versprechen sie Frieden und Einigkeit, Sicherheit und Glück. Und auch sonst alles, wonach wir uns sehnen. Was ist von diesen Versprechungen bisher eingetreten? Sehen Sie sich um, dann wissen Sie, was daraus geworden ist. Nüchtern müssen wir erkennen:
Wer immer nur Rücksicht auf andere nimmt, ohne an sich Selbst zu denken, wird ausgenützt. Nachgiebigkeit wird als Schwäche ausgelegt und verleitet andere dazu, uns weiter Materiell, Physisch und Psychisch auszubeuten.
Niemand hilft uns, wenn er nicht selbst dabei einen Vorteil sieht. Und sei es nur der, sein schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Die Schussfolgerung liegt nahe: Der Nutzen, den eine Gemeinschaft aus den Opfern einzelner zieht, ist nichts weiter als der Nutzen, den einige wenige aus der Gemeinschaft ziehen.
Beim Zusammenleben der Gemeinschaft stehen uns zwei Möglichkeiten offen: Wir können die Interessen der Gemeinschaft über unsere eigenen stellen und Opfer bringen, die vorwiegend anderen nützen. Oder wir können unseren eigenen Interessen Vorrang einräumen, um das Leben zu führen, das wir gerne führen möchten.
13 September 2006
Wünsch Dir was - Wege zu Deinem Glück und Erfolg
Selbstanalyse,wie kann ich mir meine Wünsche erfüllen ohne daran zu zerbrechen?
Das Geheimnis, alles zu erreichen, was Sie sich wünschen, liegt darin, sich nichts zu wünschen. Warum erhalten wir das, was wir uns wünschen, gerade dann, wenn wir es eigentlich gar nicht wollen? Ist Ihnen nicht auch schon einmal aufgefallen, dass der Mann oder die Frau, an dem bzw. der Sie überhaupt nicht interessiert sind, Sie immer wieder anruft?
Ich habe zahlreiche Bücher zu diesem Thema gelesen, in denen mir geraten wurde, mich von meinen Zielen zu lösen. Und ebenso viele Bücher haben mir genau das Gegenteil geraten.
Aber wie soll das funktionieren, wenn ich es mir doch von ganzem Herzen wünsche? Ich solle mich mit aller Macht um die Verwirklichung meines Wunsches bemühen und mich ausschließlich auf dieses Ziel konzentrieren.
Die Wahrheit und somit auch das Problem liegt in der Mitte. Um genau das zu erreichen, was Sie wollen, müssen Sie es sich von Herzen wünschen, andererseits dürfen Sie es jedoch weder brauchen noch unbedingt haben wollen.
Das ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Am besten können Sie sich von dem Ergebnis lösen, wenn Sie noch ein Ass im Ärmel haben. Auf diese Weise können Sie sich auch zunächst auf die Befriedigung Ihrer Bedürfnisse konzentrieren.
So verringern Sie Ihre Bedürftigkeit und erhöhen Ihre Fähigkeit, genau das zu erreichen, was Sie sich wünschen. Im nächsten Schritt sollten Sie dafür sorgen, dass Ihnen möglichst viele Möglichkeiten offen stehen.
Wenn Sie unbedingt eine bestimmte Stelle haben möchten, sollten Sie sich bei mehreren Arbeitgebern bewerben. Wenn Sie einen einzigen Menschen oder eine bestimmte Person für die Befriedigung Ihrer Bedürfnisse verantwortlich machen, laufen Sie Gefahr, dass diese sich von Ihnen abwenden.
Wenn Sie unsterblich in eine bestimmte Frau oder einen bestimmten Mann verliebt sind, schaffen Sie einen Ausgleich, indem Sie sich auch mit anderen Männern oder Frauen treffen.
Natürlich können Sie sich diesen Job oder diesen Mann immer noch von ganzem Herzen wünschen, nur brauchen Sie ihn nicht mehr. Je weniger Sie auf andere angewiesen sind, desto eher werden sie Ihre Gesellschaft suchen. Das ist zwar nicht unbedingt gerecht, aber das Leben ist nun einmal so. Also, finden Sie sich damit ab.
Sarah arbeitete bei uns im Vertrieb und hatte große Schwierigkeiten in ihrem Beruf. Sie konnte es nicht mehr ertragen, potenzielle Kunden anzurufen und dann zu erleben, wie diese den Hörer auflegten, und zwar mit dem Kommentar: "Mich rufen täglich mindestens zwanzig Vertreter an, bitte belästigen Sie mich nicht weiter."
Es überraschte mich nicht, als sie mir erklärte, dass sie unglücklich war. Sie hatte sich darauf versteift, dass sie bei jedem Anruf auch einen Termin vereinbaren musste.
Erreichte sie dieses Ziel nicht, fühlte sie sich als Versagerin. Also musste sie ihre Zielsetzung ändern. Künftig sollte sie sich bei den Anrufen lediglich bemühen, eine persönliche Beziehung zu den potenziellen Kunden aufzubauen. Sie sollte die Menschen nicht überzeugen, sondern versuchen ihnen zu helfen.
Sarah ist ein sehr geselliger Mensch und mit der neuen Zielsetzung machte ihr die Arbeit wieder Spaß. Sie konzentrierte sich darauf, die Kunden und ihre Bedürfnisse kennen zu lernen, und versuchte nicht mehr mit aller Macht ihr Produkt zu verkaufen. Und schon erreichte sie mühelos die gewünschten Verkaufszahlen.
Dieses Phänomen konnte ich auch bei Leuten aus dem Verkauf beobachten die vom Versicherungs-Konzern gekündigt wurden, da ihre Verkaufsergebnisse zu wünschen übrig ließen. Entweder sie waren auf der Stelle fort aus dem Unternehmen oder aber Ihre Verkaufszahlen stiegen drastisch in die Höhe.
Was war passiert? Nachdem sie gekündigt wurden, war gleichzeitig der Verkaufsdruck von Ihnen genommen. Es spielte keine Rolle mehr ob sie viele oder wenige Versicherungsabschlüsse tätigten, sie wussten der Zug ist abgefahren. Allerdings machte sich jetzt ein anderer Gedanke im Kopf breit. „Auch wenn ich entlassen bin, ich werde denen (Vorgesetzten) zeigen, dass sie den falschen entlassen haben.
Der Druck beim Kundengespräch fiel weg, es war egal ob der Kunde einen Vertrag abschloss oder nicht. Die Abschlussquote stieg stark an, der Kunde spürte, dass kein (Verkaufs-) Druck mehr auf ihn ausgeübt wurde. Es wurde daher mehr als einmal, die ausgesprochenen Kündigungen am Verkäufer, von der Geschäftsleitung zurückgenommen.
Wenn uns der Weg zum Ziel Spaß macht, können wir uns auch leichter von dem Ergebnis lösen. Fragen Sie einmal Ihre Mitmenschen, was sie an ihrem Leben ändern würden, wenn sie eine Million gewinnen würden. Nur wenige werden Ihnen antworten, dass sie nichts ändern wollen, weil sie mit ihrem Leben vollkommen zufrieden sind. Und genau diese Menschen führen ein wirklich lebenswertes Leben.
Kürzlich habe ich einen Artikel über einen Multimillionär gelesen, der absolut bescheiden lebt. Er hat kein großes Haus, trägt keine teure Kleidung und verzichtet auf jeden Luxus. Er liebt seine Arbeit und es ist ihm ganz egal, wie viel Geld er dabei verdient. Seien Sie ehrlich: Würden Sie Ihre Arbeit auch lieben, wenn Sie dafür sehr viel weniger Gehalt beziehen würden oder damit kein besonderer Status verbunden wäre?
Organisieren Sie Ihr Leben so, dass Sie nur noch die Dinge tun müssen, die Ihnen Spaß machen, das ist der wahre Erfolg. Fangen Sie klein an und wenden Sie sich nach und nach den wichtigeren Bereichen zu.
In welchem Lebensbereich wollen Sie unbedingt ein bestimmtes Ziel erreichen? Was fehlt Ihnen zum Glück?
Finden Sie andere Wege, um Ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Und sobald Sie etwas nicht mehr brauchen, ist es auch wahrscheinlicher, dass Sie es erhalten.
12 September 2006
Selbstanalyse, sparen Sie Zeit, Geld und Energie für Ihren eigenen Weg im Leben
Seine Mitmenschen ändern zu wollen ist nichts als Energieverschwendung! Sie können lediglich mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn die Betreffenden sich nicht daran orientieren, ziehen Sie einfach Ihrer Wege.
Das Leben ist kurz. Vergeuden Sie es nicht, indem Sie versuchen andere zu ändern.
Die Menschen in unserer Umgebung reflektieren uns selbst. Wenn Sie an einem Ihrer Mitmenschen etwas stört, ist das häufig eine Charaktereigenschaft, die Sie an sich selbst auch nicht mögen. Vielleicht spiegelt der Betreffende das Gegenteil einer Ihrer Eigenschaften wider und sorgt so für den notwendigen Ausgleich.
Wenn Sie z. B. pedantisch ordentlich sind, dann lernen Sie unter Umständen einen absolut chaotischen Menschen kennen, sodass Sie die Sache mit der Ordnung weniger ernst nehmen lernen. Oder aber es ist einfach ein Zeichen dafür, dass es an der Zeit ist, sich von dieser Person zu lösen und Ihren eigenen Weg zu gehen.
Petra hatte große Probleme mit ihrem Mann. Er wollte immer Recht haben und das machte sie wahnsinnig. Wenn sie sagte: " Wir müssen da vorne links abbiegen", antwortete er: "Ich weiß." Gab sie ihm einen Ratschlag, entgegnete er: "Ich weiß."
Mittlerweile reichten Kleinigkeiten aus, um zwischen den beiden einen Streit zu entfachen. Petra und ich kamen zu dem Schluss, dass Petra das Bedürfnis nach Anerkennung hatte.
Immer, wenn ihr Mann mit einem "Ich weiß" antwortete, fühlte sie sich wertlos. Ich forderte sie auf, ihrem Mann die Situation zu erklären. Also setzte sie sich mit ihm zusammen und kam zu einem überraschenden Schluss.
Ihr Mann schätzte sie und ihre Ratschläge sehr, und wenn er sagte: "Ich weiß", meinte er: "Du hast Recht." Als wir das nächste Mal miteinander telefonierten, fragte sie: " Warum kann er denn nicht sagen, was er meint?"
Ich erklärte ihr, dass jeder Versuch ihn zu ändern sinnlos ist. Stattdessen sollte sie sich auf die eigentlichen Aussagen konzentrieren. Antwortete ihr Mann mit "Ich weiß", sollte sie es in "Du hast Recht" übersetzen. V
ielleicht hat das sogar ihre Ehe gerettet. Heute fühlt sie sich von ihrem Mann respektiert und lebt nicht mehr in der ständigen Angst, dass er wieder etwas Falsches sagen und so eine ihrer gefürchteten Schimpftiraden auslösen könnte.
Lernen Sie von Ihren Mitmenschen, aber versuchen Sie niemals sie zu ändern. Sparen Sie sich Ihre Energie lieber für Ihr eigenes Leben. Schließlich möchten Sie doch auch, dass Ihre Mitmenschen Sie mögen, wie Sie sind.
Also, gehen Sie mit gutem Beispiel voran und akzeptieren Sie Ihre Mitmenschen so, wie sie sind. Vielleicht können Sie ja auch lernen, mit den Fehlern anderer umzugehen.
06 September 2006
Selbstmanagement und Motivation zur Organisation vereinfacht Ihr Leben
Man sollte so leben, wie man denkt, oder es endet damit, dass man so denkt, wie man gelebt hat.
PAUL BOURGET
Nehmen Sie sich die Zeit und überlegen Sie sich, wie Sie Ihr Leben vereinfachen können. Die meisten meiner Seminarteilnehmer finden keine Zeit zur Organisation. Das Ergebnis: Sie arbeiten im Chaos. Ein großer Fehler. Was diese Menschen nicht bedenken: Sie könnten doppelt so effektiv arbeiten, wenn sie ihren Arbeitsablauf organisieren würden.
Die meisten Menschen verbringen heute fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit suchen. Eine Studie in vierzehn Unternehmen aus sieben verschiedenen Branchen belegt: Manager verbringen 46 Prozent ihrer Arbeitszeit mit unnützem Papierkram, Angestellte in leitenden Positionen verbringen 45 Prozent ihrer Arbeitszeit damit und Büropersonal sogar 51 Prozent.
Was für eine Zeitvergeudung! Es ist höchste Zeit, das Chaos hinter sich zu lassen und den Büroalltag zu organisieren.
Nehmen Sie sich wöchentlich eine Stunde Zeit für die Organisation, Systematisierung und Automatisierung - keine Arbeit. Diese Stunde könnten Sie zur Entwicklung eines Systems für einen bestimmten Arbeitsprozess nutzen.
Sie könnten z. B. Ihrer Sekretärin ein bestimmtes Tabellenkalkulationsprogramm erklären und so einen Arbeitsschritt delegieren. Lassen Sie Ihre regelmäßigen Ausgaben per Lastschriftverfahren abbuchen und sparen Sie so die Zeit für das Ausfüllen der Überweisungsaufträge.
Die Zeit, die Sie in die Organisation investieren, zahlt sich in jedem Fall aus. Nehmen Sie sich eine Viertelstunde. Heften Sie Ihre Unterlagen ab, sortieren Sie alte Dokumente aus oder räumen Sie einfach nur Ihren Schreibtisch auf. Je mehr Sie organisieren, systematisieren und automatisieren, desto mehr Zeit bleibt Ihnen für interessantere Projekte.
Hier der Tipp einer Kollegin, die einfach nicht in der Lage war, Herr über den Papierkram zu werden: Sie schaffte kurzerhand ihre Ablage ab. Eine drastische, aber effektive Lösung. Ohne Ablage hatte sie auch keinen Platz, an dem sie ihre Unterlagen ablegen konnte, und musste die Eingänge augenblicklich bearbeiten.
Sie wendete die so genannte WEWA-Methode an: W-Wegwerfen, E-Erledigen, W-Weitergeben und A-Ablegen. Alles, was sie nicht noch am selben Tag erledigen konnte, heftete sie in einem speziellen Ordner für aktuelle Vorgänge oder aber in einem Ordner für das betreffende Projekt ab.
Durch dieses System fand sie nun auch alles, was sie benötigte, binnen kürzester Zeit. Sie machte es sich zur Angewohnheit, täglich alle anfallenden Arbeiten zu erledigen und ihren Schreibtisch aufzuräumen. So hatte sie am Ende ihres Arbeitstages das Gefühl, etwas geleistet zu haben, und konnte am nächsten Morgen frisch und unbelastet mit der Arbeit beginnen.
Der durchschnittliche Büromensch ist mit seiner Arbeit ca. vierzig Minuten im Rückstand und verbringt jeden Tag ungefähr zwanzig Minuten damit, in all den überfälligen Unterlagen zu stöbern. Wenn Sie Ihren Arbeitsablauf organisieren, gewinnen Sie pro Jahr etwa zehn volle Arbeitstage dazu.
Selbstmanagement und Organisation ist ein Grundstein für den Erfolg.
04 September 2006
Selbstanalyse, die Angst etwas im Leben falsch zu machen.
Angst und Zweifel sind eine der größte Erfolgshemmer
Ungezählte Wünsche in unserem Leben bleiben unerfüllt, und das nur aus dem einzigen Grund, weil wir Angst davor haben, etwas falsch zu machen. Wir sagen: "Das lasse ich lieber bleiben, sonst mache ich mich noch lächerlich." Oder: "Das Risiko ist mir zu groß."
Wir verdrängen statt zu riskieren, obwohl wir längst wissen sollten, welche Folgen die ständige Verdrängung haben kann.
Wer beurteilt eigentlich, ob wir etwas falsch oder richtig machen? Wer legt die Maßstäbe fest, an denen unser Handeln gemessen wird? Wer sind die Leute, deren Kritik wir fürchten? Machen Sie eine Selbstanalyse und denken Sie darüber nach.
Es sind immer andere Leute, die uns nach ihren Vorstellungen bewerten. Wenn wir das tun, was sie von uns erwarten, loben sie uns. Wenn wir es nicht tun, ist es in ihren Augen falsch. Wenn wir aber entschlossen sind, uns aus eigener Kraft nach eigenen Vorstellungen glücklich zu machen, bestimmen wir selbst, was für uns falsch und richtig ist.
Wenn wir die Verantwortung für unser Handeln selbst übernehmen, sind wir niemandem mehr eine Rechtfertigung schuldig. Und wenn wir entschlossen sind, aus allen Fehlern zu lernen, brauchen wir sie nicht mehr zu fürchten. Ganz im Gegenteil: Dann sind sie nützliche Hinweise darauf, welche Fähigkeiten wir uns noch aneignen müssen, damit uns das gelingt, was wir uns als Ziel gesteckt haben.
Nach eigenen Maßstäben zu leben, ist der befreiende Schritt aus der Abhängigkeit vom Urteil anderer. Die vage Wertung "Das tut man nicht" gilt nicht mehr. Wer ist schließlich dieser ominöse vielzitierte "man", der uns daran hindert, etwas zu tun, was uns glücklich machen würde? Kennen Sie ihn? Hilft er Ihnen, wenn Sie in Schwierigkeiten sind?
Die Angst, etwas falsch zu machen, ist allerdings sehr oft auch nur die Entschuldigung vor sich selbst, etwas nicht zu tun. Aber woher sollten wir wissen, ob diese Angst überhaupt berechtigt war, wenn wir uns nicht die Chance geben, es herauszufinden?
Tun Sie, was Sie tun wollen, dann wissen Sie es. Es gibt immer zwei Möglichkeiten, mit einer Angst fertig zu werden: Entweder Sie laufen vor ihr weg, oder Sie gehen auf sie zu mit dem Glauben daran: "Ich bin stärker als du, Angst."
Je öfter Sie sich dieser Herausforderung stellen und je öfter Sie dabei den Sieg davon tragen, um so stärker wird Ihr Selbstbewusstsein. Bis Sie sich davon überzeugt haben:
"Ich brauche mich vor nichts zu fürchten, wenn ich daran glaube, dass ich alles erreichen kann, was mich glücklich macht."
29 August 2006
Selbstanalyse, Streichen Sie „Ich Sollte“ aus Ihrem Lebensplan
Es bleibt keine Zeit mich auszuruh'n, ich sollte tausend Dinge tun.
"Sollte", das steht für all die Dinge, von denen wir glauben, dass wir sie tun müssen, die wir aber eigentlich gar nicht tun wollen. Ich sollte abnehmen. Ich sollte Sport treiben. Ich sollte Kleidergröße 38 tragen. Ich sollte mehr verdienen. Ich sollte dies tun, ich sollte das tun.
All diese "Sollte" führen zu unnötigen Frustrationen und lenken Sie nur von den wirklich wichtigen Dingen in Ihrem Leben ab. Ich bin sicher, dass Sie eine recht umfangreiche Liste Ihrer persönlichen "Sollte" erstellen könnten.
Ich möchte Ihnen sogar raten, genau das zu tun. Und dann verbrennen Sie diese Liste. Befreien Sie sich von all diesen "Sollte". Sie helfen Ihnen nicht weiter und rauben Ihnen Ihre Energie. Erstellen Sie stattdessen eine Liste mit neuen Zielen, die Sie inspirieren, und vergessen Sie die "Sollte".
Und wie können Sie feststellen, ob so ein Ziel nun ein "Sollte-Ziel" ist oder nicht? Fragen Sie sich einfach, wie alt dieses Ziel ist. Wenn Sie es schon seit einem Jahr oder länger verfolgen, handelt es sich um ein "Sollte-Ziel". Dieses Ziel hat keine Substanz, vertrödeln Sie Ihre Zeit nicht länger mit einem hohlen Ziel. Lösen Sie sich davon! Und zwar jetzt sofort!
Aber wenn ich mein Ziel, endlich abzunehmen, aufgebe, dann nehme ich doch nie ab? Da haben Sie vielleicht sogar Recht. Doch seit wie vielen Jahren wollen Sie schon abnehmen? Ich glaube nicht, dass Sie dieses Ziel je erreichen werden.
Also können Sie es genauso gut aufgeben und durch ein Ziel ersetzen, an dessen Verwirklichung Sie wirklich interessiert sind.
Einige Personen die Selbstanalyse betreiben, befolgen diesen Rat und geben diese Ziele erleichtert auf, doch die meisten von ihnen wollen sie beibehalten. Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr wir an unseren "Sollte" hängen.
Wenn Sie Ihr bisheriges Leben Konfektionsgröße 44 getragen haben, für wen sollte es dann wirklich wichtig sein, dass Ihnen Größe 38 passt?
Wenn Sie bislang ohne Französischkenntnisse überlebt haben, dann kommen Sie wohl auch weiterhin ohne sie aus. Wenn meine Klienten sich aber trotz allem nicht von ihren alten Zielvorstellungen lösen wollen, fordere ich sie auf, dieses Ziel so zu verändern, dass es sie motiviert.
Wie wäre es, wenn Sie nicht mehr unbedingt abnehmen wollen, sondern sich vornehmen, künftig besser auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit zu achten? Dazu zählt dann auch der Besuch bei einem Ernährungsberater, regelmäßige Massagen, der Besuch bei der Kosmetikerin und der Tanzkurs, den Sie schon immer belegen wollten.
Umgeben Sie sich mit Menschen, die sich so ernähren, wie Sie es gerne tun würden. Legen Sie sich gesunde Gewohnheiten zu und meiden Sie den Kontakt zu Menschen, deren Lebensweise nicht Ihren neuen Idealen entspricht. Das hört sich doch schon ganz anders an als "Ich sollte abnehmen".
Wenden Sie dieses Schema auch auf alle anderen Punkte auf Ihrer "Sollte-Liste" an. Wenn Sie einen dieser Punkte einfach nicht neu definieren können, dann versuchen Sie doch die Aufgabe zu delegieren.
Wenn Sie z.B. wirklich Sport treiben müssen, sich dazu jedoch beim besten Willen nicht aufraffen können, dann treten Sie einem Lauftreff bei. Wichtig ist, dass Sie irgendetwas unternehmen. Egal wie, entfernen Sie dieses "Sollte" aus Ihrem Leben.
Sie sollten sich um einen besseren Job bemühen, Ihnen fehlt jedoch die Motivation? Aktualisieren Sie Ihren Lebenslauf, übergeben Sie die Angelegenheit einer Arbeitsvermittlungsgesellschaft und überlassen Sie denen die Jobsuche. Oder knüpfen Sie entsprechende Kontakte, suchen Sie eine Personalagentur auf und führen Sie Bewerbungsgespräche.
Werden Sie aktiv, streichen Sie den Punkt von der "Sollte-Liste" und Sie werden feststellen, dass Sie sich erleichtert fühlen.
Und wie lauten Ihre überholten Ziele? Wenn Sie schon seit einem Jahr nichts für deren Verwirklichung getan haben, sollten Sie sie streichen oder neu definieren. Sie können sich diese Ziele ja jederzeit erneut setzen. Aber gönnen Sie sich eine Pause und befreien Sie sich zumindest für eine Weile von dieser Last.
Peter, einer meiner Bekannten gab sein Ziel abzunehmen nach langen Jahren endlich auf und belegte stattdessen einen Tai-Chi- Kurs. Ich traf ihn einige Wochen später und er hatte zwar nicht abgenommen, wirkte dafür aber wesentlich entspannter, zufriedener und attraktiver.
Also, warum sollten Sie sich quälen, wenn ein paar Kilo mehr oder weniger eigentlich gar keinen Unterschied machen?
Machen Sie also Selbstanalyse zu Ihrem Thema, streichen Sie die Worte „Ich Sollte“ aus Ihrem Lebensplan.
24 August 2006
Kommunizieren, aber richtig!
Reden ist Silber, Selbstanalyse ist Gold
Niemand vertraut einer Klatschbase. Und wer etwas wirklich Wichtiges zu sagen hat, wird das sicherlich nicht jemanden anvertrauen, der nichts für sich behalten kann. Also, sprechen Sie über andere nicht hinter deren Rücken.
Einer meiner persönlichen Ansprüche an mich selbst lautet: Kein Klatsch und Tratsch - Ich weiß, dies ist nicht immer einfach.
Aber gerade für meinen Beruf ist das eine wichtige Voraussetzung. Im Gegenzug erwarte ich von meinen Mitmenschen, dass sie hinter meinem Rücken nicht über mich reden. Ein Bekannter von mir lässt sich in Abwesenheit anderer z. B. gerne über deren Art zu leben aus. Im Klartext: Er ist eine Klatschbase. Sobald ein Gespräch eine solche Wendung nimmt, sollten Sie ihm eine andere Richtung geben.
Sagen Sie einfach: "Ich würde lieber über dich sprechen." Das wirkt so gut wie immer. Sollte das den Betreffenden nicht vom Tratschen abhalten, müssen Sie schon etwas direkter werden: "Merkst du eigentlich, dass du gerade über jemanden sprichst, der gar nicht dabei ist? Mir gefällt das nicht." Oder einfach: "Ich spreche nicht gerne über andere hinter deren Rücken."
Sie würden sich wundem, wenn Sie wüssten, was eine kleine Klatschgeschichte alles anrichten kann. Ein Firmenkollege erzählte mir z. B., dass er sich beruflich verändern und künftig eine andere Tätigkeit, aufnehmen will. Ich freute mich für Ihn und verkündete allen Freunden und Bekannten die frohe Botschaft.
Doch kurz darauf rief mein Kollege mich an und fragte, was mir einfiele, das Gerücht zu verbreiten, er wolle seinen alten Beruf aufgeben. Er wollte lediglich nebenbei jobben. Meine Redseligkeit hätte sich durchaus negativ auf ihre berufliche Karriere auswirken können.
Ich entschuldigte mich bei ihr und rief alle Freunde und Bekannten an, um das Missverständnis aus der Welt zu schaffen. Die Angelegenheit war mir ziemlich peinlich. Das wäre allerdings nicht passiert, wenn ich nicht hinter dem Rücken meiner Freundin über sie geredet hätte. Denn dann hätte sie die Sache sofort richtig stellen können.
Wenn Sie künftig auf jede Form von Tratsch verzichten, werden Ihre Freunde Ihnen auch ihr Vertrauen schenken. Wenn Sie allerdings schon den Ruf einer Klatschbase genießen, wird es Sie einige Anstrengungen kosten, dieses Verhaltensmuster zu durchbrechen und Ihre Umwelt vom Gegenteil zu überzeugen.
Starten Sie noch heute Ihre Zukunft: Ziele und Planung für den Rest Ihres Lebens
Es muß nicht der Beginn eines neuen Jahres sein, um seine Zukunft neu zu formen.
In regelmäßig wiederkehrenden Abständen kommt das Gefühl auf, gute Vorsätze zu formulieren und messbare Ziele für die Zukunft Jahr zu stecken.
Die schlechte Nachricht:
Nicht jeder setzt bei der beruflichen oder privaten Lebensplanung auf strategisches Selbstanalyse und Selbstmanagement.
Die gute Nachricht:
Auch wer sich lieber auf seinen Bauch verlässt, kann gut wegkommen!
Führen Sie das Leben, das Sie sich wünschen?
Wenn ja, dann herzliche Gratulation! Wenn nicht, dann liegt es womöglich daran, dass Sie sich bisher noch nicht die Mühe gemacht haben, Ihre Lebensziele exakt zu formulieren und nach der 3-M-Methode, messbar, motivierbar und machbar zu klassifizieren.
Ist es Ihnen bisher nicht gelungen, das "vorige" zu Ihrem "besten Jahr" zu machen, sorgen Sie sich nicht weiter. Sie haben jeden Tag Zeit, Ihre Planungsversäumnisse nachzuholen, und damit die Chance, all das umzusetzen, was Sie erfüllt, erregt und begeistert.
Lassen Sie sich jetzt auf das Abenteuer Planung ein, das Mut, Entschlusskraft und ein wenig Engagement verlangt, das sich aber lohnen wird!
Wer wirklich tut, was ihm am Herzen liegt, wird bald feststellen, dass die zentrale Lebensaufgabe nicht darin besteht, die Welt zu verändern, sondern an sich zu arbeiten und sich selbst zu verändern.
Wir bekommen bestimmte (Lebens-)Aufgaben so lange vorgesetzt, bis wir sie gelöst haben und die Zahl der Aufgaben scheint schier unendlich! Unser Leben, unsere (nicht erreichten) Ziele und unsere Unzufriedenheit sind meist nur Ausdruck unserer Überzeugungen, die wir leben oder eben nicht.
Wer kein Ziel vor Augen hat, wird sich auch für keinen Weg entscheiden können.
Dream it -da it!
Genug der philosophischen Weisheiten und hin zur praktischen Anleitung, wie die nächsten Tage sinnvoll über die Bühne zu bringen sind.
Lektion 1:
Wer weiß, was Ziele bedeuten, wird kaum mehr daran zweifeln, dass die Festlegung ebensolcher wichtig ist. Ziele helfen unsere Ressourcen zu bündeln, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen, Leerläufe zu vermeiden und damit dem Leben, sowohl beruflich, als auch privat eine (hoffentlich erwünschte) Richtung zu geben.
Wer keine Ziele hat, begibt sich in eine negative Spirale von Planlosigkeit, Misserfolgserlebnissen und Minderwertigkeitsgefühlen. Hat man jedoch vor Augen, wohin die Reise gehen soll, ist man mit Sicherheit schneller dort!
Beginnen Sie nun diese Reise mit einem einfachen Wunschzettel:
Formulieren Sie das, was Sie sich immer schon gewünscht haben benutzen Sie Papier, Stift und Ihren Bauch! Ein Haus? Einen Sportwagen? Eine Weltreise? Erlaubt ist, was gefällt.
Im nächsten Schritt klassifizieren Sie, welche dieser Wünsche nun das Zeug zu konkreten Zielen haben könnten. Dazu müssen Ihre Wünsche messbar, machbar und mit ausreichend Motivation versehen sein.
Haben Sie nicht das nötige Kleingeld für eine Weltreise oder ist Ihnen Ihre kleine Single-Wohnung eigentlich doch viel lieber als ein Eigenheim im Grünen, so streichen Sie diese Wünsche guten Gewissens von der Liste.
Ist dieser nicht immer einfache und oft schmerzvolle Schritt gelungen, geht es an den Wettbewerb:
Nicht alle Ziele können gleich schnell erreicht werden. Reihen Sie also Ihre Ziele nach Ihrer persönlichen Wertigkeit und schon wird klar, was für die Zukunft auf Ihrem persönlichen Lebensplan steht!
22 August 2006
Werden Sie sich klar darüber, ob Sie ein Manager oder ein Spieler sind, und machen Sie das Beste daraus
Wissen und Leben - Selbstanalyse
Es gibt viele vorgefasste Meinungen über die beiden Begriffe "Manger" und "Spieler". Genauso wie bei unserem Vorurteil über "Träumer" und "Realist" oder "fleißig" und "faul".
Wer hat uns eingeredet, dass wir im Leben immer nur Sieger sein müssen und unglücklich zu sein haben, wenn wir manchmal auch Verlierer sind? Wenn Sie entschlossen sind, aus Niederlagen zu lernen, warum sollten Sie dann darüber unglücklich sein?
Jeder von uns ist Manger und Spieler, Sieger und Verlierer, Träumer und Realist, faul und fleißig, glücklich und unglücklich. So sind wir. Es ist ein Teil unserer Natur, und es ist gut so. Denn erst das Leiden im Unglück gibt uns den Ansporn, etwas zu unternehmen, um wieder glücklich zu sein. Vorausgesetzt natürlich wir resignieren nicht.
Das sollten Sie bedenken, wenn Sie sich von Zeit zu Zeit fragen: "Wer und was bin ich eigentlich?" Und: "Was macht mich wirklich glücklich im Leben?" Erinnern Sie sich: "Alles im Leben hat zwei Seiten"? Lernen Sie, aus beiden das Beste für sich zu machen. Respektieren Sie das Spieler-Ich in sich genauso wie das Manger-Ich und setzen Sie die Vorteile beider für sich ein.
Als Spieler-Natur neigen Sie vermutlich dazu, Ihre Fehler zu überspielen, zu bluffen und Probleme zu verdrängen, statt sie zu lösen, und geraten dadurch in Schwierigkeiten.
Andererseits neigen Sie als Spieler dazu, es nach jeder Niederlage noch einmal zu versuchen und das ganze Leben als Spiel und nicht als Kampf zu betrachten, in dem jede Niederlage endgültig ist.
Als Manger-Typ sind Sie versucht, alles -und das möglichst sofort zum Erfolg zu bringen. Diese Einstellung setzt Sie unter Druck. Denn als Manger dürfen Sie keine Schwäche zeigen. Sie dürfen nicht verlieren. Und wenn die unvermeidliche Niederlage passiert, folgen Schuldgefühle und Selbstvorwürfe.
Wie auch immer Sie sich selbst einstufen: Freunden Sie sich auch mit dem anderen Ich an. Und das bedeutet:
Halten Sie inne, ehe Sie ein Problem überspielen und verdrängen möchten. Setzen Sie rechtzeitig das vernachlässigte Manger-Ich ein, um es zu lösen.
Wenn Sie als Manger einmal versagen, sollten Sie die Niederlage nicht als endgültig betrachten. Denn nichts im Leben ist endgültig es sei denn der Tod.
Ersetzen Sie die Selbstvorwürfe durch die Vorstellung, dass unser ganzes Leben ein Spiel ist, das wir: manchmal gewinnen und manchmal verlieren, und dass es nur an uns liegt, alle unsere Eigenschaften zu nutzen, um öfter zu gewinnen als zu verlieren.
Und noch etwas: Als Ihr eigener Trainer im Lebensspiel des Glücklichseins sollte es immer Ihr Ziel sein, Ihre starken Eigenschaften zu erhalten und die vernachlässigten zu stärken, statt sie zu verleugnen.
Planung, Ziele, Kommunikation, Zeitmanagement
Wissen und Leben - Selbstmanagement
Am Schreibtisch stapeln sich die unerledigten Akten, die "To-Do"-Liste wird Tag für Tag länger! Und das, obwohl du dich in deinem Job redlich abmühst und garantiert nicht auf der faulen Haut liegst.
Offenbar hast du ein Problem mit deinem Zeitmanagement. Der deutsche Autor Lothar J. Seiwert hat nun die unliebsamsten Zeitdiebe beim Namen genannt, damit du das Problem an der Wurzel packen kannst.
12 Zeitfressern ist Seiwert in seinem Coaching-Brief mit dem etwas sperrigen Titel "Professioneller und souveräner arbeiten und leben" auf die Spur gekommen. Einige werden dir bekannt vorkommen, andere wiederum sind dir als überflüssige Stressfaktoren bisher vielleicht noch gar nicht aufgefallen.
Die Unfähigkeit, "Nein!" zu sagen
Dieser Punkt ist ohne Zweifel der am häufigsten auftretende Zeitdieb und hindert dich maßgeblich am Erreichen deiner Ziele. Womit wir schon beim zweiten Punkt angelangt wären:
Keine Ziele
Wer sich keine Ziele setzt, wird folglich auch nicht wissen, was er/sie erreichen will. Die Gefahr, dass du zwar reichlich beschäftigt bist, trotzdem aber keine Ergebnisse vorweisen kannst, ist hoch!
Fehlende Prioritäten/Tagesplanung
Falls du am Ende deiner Arbeitstage stets das Gefühl hast, zu den wirklich wichtigen Sachen gar nicht gekommen zu sein, solltest du dir unbedingt klare Prioritäten setzten. Probier es mal mit einer schriftlichen Tagesplanung.
Telefonische Unterbrechungen
Bei dir läutet ständig das Telefon und die Gespräche dauern wesentlich länger als die deiner Kollegen? Am besten, du überdenkst dein bisheriges Telefonierverhalten.
Ablenkungen
Soziale Kontakte zu pflegen ist würdig und recht! Blöd ist nur, wenn dir wegen deiner ausgedehnten Plaudereien mit Kollegen die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.
Überlange Besprechungen
Die meisten beruflichen Meetings sind überflüssig. Prüfe, ob du nicht den einen oder anderen Termin sausen lassen kannst. Oder setze dich für klare inhaltliche und zeitliche Begrenzungen ein.
Papierkram
Gut organisiert ist halb gewonnen. Wenn du hinter deinem Schreibtisch unter Bergen von Papier verschwindest, ist es höchste Zeit, deine Büroorganisation zu überdenken. ´
Externe Störungen
Unangemeldete Besucher und andere Störungen von außen kosten Zeit. Wenn du beim nächsten Mal höflich, aber bestimmt erklärst, dass du gerade sehr beschäftigt bist, klappt es gleich besser!
Aufgaben aufschieben
Nur weil du eine unangenehme Aufgabe vor dich hin schiebst, erledigt sie sich nicht von selbst. Arbeite lieber an deiner Konsequenz, auch Unerfreuliches zu einem Ende zu bringen.
Überperfektionismus
Weniger ist in manchen Fällen mehr! Es muss nicht immer alles hundertprozentig perfekt sein. Es genügt, wenn das Wesentliche gelingt.
Selbstdisziplin
Auch die schönsten Entwürfe, Konzepte, Ideen und Pläne nützen dir nichts, wenn du am Ende nicht diszipliniert genug bist, sie auch umzusetzen.
Fehlerhafte Kommunikation
Aneinander "vorbeizureden" kostet Nerven, Zeit und behindert Arbeitsabläufe. Liegt es vielleicht an deiner Art zu kommunizieren?
21 August 2006
Keine Zeit - 12 Punkte Katalog für Zeitfresser
Am Schreibtisch stapeln sich die unerledigten Akten, die "To-Do"-Liste wird Tag für Tag länger!
Und das, obwohl du dich in deinem Job redlich abmühst und garantiert nicht auf der faulen Haut liegst. Offenbar hast du ein Problem mit deinem Zeitmanagement.
Der deutsche Autor Lothar J. Seiwert hat nun die unliebsamsten Zeitdiebe beim Namen genannt, damit du das Problem an der Wurzel packen kannst.12 Zeitfressern ist Seiwert in seinem Coaching-Brief mit dem etwas sperrigen Titel "Professioneller und souveräner arbeiten und leben" auf die Spur gekommen.
Einige werden dir bekannt vorkommen, andere wiederum sind dir als überflüssige Stressfaktoren bisher vielleicht noch gar nicht aufgefallen.
Die Unfähigkeit, "Nein!" zu sagen
Dieser Punkt ist ohne Zweifel der am häufigsten auftretende Zeitdieb und hindert dich maßgeblich am Erreichen deiner Ziele. Womit wir schon beim zweiten Punkt angelangt wären:
Keine Ziele
Wer sich keine Ziele setzt, wird folglich auch nicht wissen, was er/sie erreichen will. Die Gefahr, dass du zwar reichlich beschäftigt bist, trotzdem aber keine Ergebnisse vorweisen kannst, ist hoch!
Fehlende Prioritäten/Tagesplanung
Falls du am Ende deiner Arbeitstage stets das Gefühl hast, zu den wirklich wichtigen Sachen gar nicht gekommen zu sein, solltest du dir unbedingt klare Prioritäten setzten. Probier es mal mit einer schriftlichen Tagesplanung.
Telefonische Unterbrechungen
Bei dir läutet ständig das Telefon und die Gespräche dauern wesentlich länger als die deiner Kollegen? Am besten, du überdenkst dein bisheriges Telefonierverhalten.
Ablenkungen
Soziale Kontakte zu pflegen ist würdig und recht! Blöd ist nur, wenn dir wegen deiner ausgedehnten Plaudereien mit Kollegen die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.
Überlange Besprechungen
Die meisten beruflichen Meetings sind überflüssig. Prüfe, ob du nicht den einen oder anderen Termin sausen lassen kannst. Oder setze dich für klare inhaltliche und zeitliche Begrenzungen ein.
Papierkram
Gut organisiert ist halb gewonnen. Wenn du hinter deinem Schreibtisch unter Bergen von Papier verschwindest, ist es höchste Zeit, deine Büroorganisation zu überdenken. ´
Externe Störungen
Unangemeldete Besucher und andere Störungen von außen kosten Zeit. Wenn du beim nächsten Mal höflich, aber bestimmt erklärst, dass du gerade sehr beschäftigt bist, klappt es gleich besser!
Aufgaben aufschieben
Nur weil du eine unangenehme Aufgabe vor dich hin schiebst, erledigt sie sich nicht von selbst. Arbeite lieber an deiner Konsequenz, auch Unerfreuliches zu einem Ende zu bringen.
Überperfektionismus
Weniger ist in manchen Fällen mehr! Es muss nicht immer alles hundertprozentig perfekt sein. Es genügt, wenn das Wesentliche gelingt.
Selbstdisziplin
Auch die schönsten Entwürfe, Konzepte, Ideen und Pläne nützen dir nichts, wenn du am Ende nicht diszipliniert genug bist, sie auch umzusetzen.
Fehlerhafte Kommunikation
Aneinander "vorbeizureden" kostet Nerven, Zeit und behindert Arbeitsabläufe. Liegt es vielleicht an deiner Art zu kommunizieren?
18 August 2006
Selbstanalyse, Mit der richtigen Kommunikation zum Glück
Halten Sie Ihre Zunge im Zaum
Höflichkeit kostet nichts, aber mit Höflichkeit lässt sich alles erreichen
LADY MARY WORTLEY MONTAGU
Wir alle sind der Meinung, unsere Mitmenschen wollten unbedingt unsere Meinung hören. Doch dem ist nicht so. Selbst unsere gut gemeinten und wertvollen Ratschläge sind längst nicht immer erwünscht. Also, fragen Sie den anderen erst, ob er Ihre Meinung hören möchte.
Nehmen wir einmal folgendes Beispiel: Sie essen mit einem Freund zu Abend und er erzählt Ihnen von seinem Problem mit seinem Chef.
Sie haben ihm aufmerksam zugehört und sich ein Bild von dem Problem gemacht. Am besten lassen Sie ihn erst einmal ausreden und warten ab, bis er Sie um Rat fragt. Sie können ihn auch fragen, ob er Wert auf Ihre Meinung legt:
"Hmm, ich hätte da eine Idee. Möchtest du sie hören?" Oder: "Möchtest du wissen, was ich in dieser Situation unternehmen würde?" Oder "Darf ich dir einen Rat geben?" Fragen Sie immer nach, ob Ihr Rat erwünscht ist, das ist ein Gebot der Höflichkeit. Vielleicht ist der andere ja auch schon damit zufrieden, dass er Ihnen sein Herz ausschütten konnte.
Claudia, eine fünfundvierzigjährige Angestellte in führender Position, war die Älteste von sieben Geschwistern. Sie konnte gar nicht anders: Immer wieder gab sie Freunden, Bekannten, Kollegen, Verwandten und sogar den Männern, mit denen sie ausging, unaufgefordert Ratschläge. Claudia war eine attraktive und sympathische Frau, doch bislang war es ihr noch nicht gelungen, den Mann fürs Leben zu finden.
Ich erklärte ihr, dass sie künftig ihre Kritik für sich behalten müsste und die für sie interessante Männer nicht weiter bevormunden sollte. Ich stellte ihr folgende Aufgabe: Immer wenn sie jemanden kritisierte, sollte sie einen kleinen Stein in eine Schüssel legen. Abends sollte sie dann die Steine zählen und die Anzahl in ihren Kalender eintragen.
An einem einzigen Tag sammelte sie vierunddreißig Steine. Als einer ihrer Verehrer sie nur noch anrief, wenn er ihren Rat brauchte, erkannte sie, dass sie eigentlich nichts anderes tat, als anderen Leuten Ratschläge zu erteilen.
Das gab ihr die Motivation, um ihr Verhalten zu ändern. Ich erklärte ihr, dass Ratschläge und Kritik nur dann angebracht sind, wenn jemand darum gebeten wird.
Claudia musste sich wieder und wieder auf die Zunge beißen, aber sie schaffte es. Die ersten, die die Veränderung bemerkten, waren ihre Geschwister. Sie waren positiv überrascht, denn zum Ersten Mal war Claudia nicht "die große Schwester", sondern eine Freundin.
Außerdem trifft sie sich mittlerweile mit einem äußerst sympathischen Mann, der sie gerne heiraten möchte.
16 August 2006
Selbstanalyse: Nachrichten, Informationen ohne Zukunftswert?
Noch nie gab es zur Zeit der Menschheit so viele Doktoren, Professoren, Magister, Spezialisten, Experten, Gurus, Propheten und Alleskönner wie heutzutage.
Demzufolge könnte man meinen, dass es uns allen besser gehe auf unserem Planeten. Das Gegenteil ist eher der Fall. Warum ist das so?
Weil die Verblödung der Menschheit und damit wohl auch meine, mit immer größeren Schritten heraneilt. Dies deshalb, weil Geld macht Bekanntheitsgrad, Prestige wichtiger geworden sind, als Menschen, Natur und Leben.
Beispiel: Nachrichten unser täglich Konsum
Nachdem der gestylte Moderator(in) uns 10 Minuten über Krieg, Mord, Unfälle, Arbeitslosigkeit und Überfälle grinsend berichtet hat, wünscht er uns zum Abschluss dieser harmonischen Informationen noch eine "Gute Nacht" verbunden mit der Bitte auch Morgen wieder den Kasten einzuschalten um bei "Mord und Totschlag " wieder auf dem laufenden zu sein.
Nicht nur, dass wir als passiver Zuseher rein gar nichts am Geschen der Welt ändern können, nein sogar unseren gesegneten Schlaf müssen wir unter Kenntnis der Greul-Informationen jetzt bewerkstelligen.
Für Sie als Fernsehzuseher daher:
Träumen Sie schön - die nächste Horrormeldung wird für Sie schon vorbereitet.
12 August 2006
Planung, Ziele, Kommunikation, Zeitmanagement
Am Schreibtisch stapeln sich die unerledigten Akten, die "To-Do"-Liste wird Tag für Tag länger! Und das, obwohl du dich in deinem Job redlich abmühst und garantiert nicht auf der faulen Haut liegst. Offenbar hast du ein Problem mit deinem Zeitmanagement. Der deutsche Autor Lothar J. Seiwert hat nun die unliebsamsten Zeitdiebe beim Namen genannt, damit du das Problem an der Wurzel packen kannst.
12 Zeitfressern ist Seiwert in seinem Coaching-Brief mit dem etwas sperrigen Titel "Professioneller und souveräner arbeiten und leben" auf die Spur gekommen. Einige werden dir bekannt vorkommen, andere wiederum sind dir als überflüssige Stressfaktoren bisher vielleicht noch gar nicht aufgefallen.
Die zwölf Zeitfresser
Die Unfähigkeit, "Nein!" zu sagen
Dieser Punkt ist ohne Zweifel der am häufigsten auftretende Zeitdieb und hindert dich maßgeblich am Erreichen deiner Ziele. Womit wir schon beim zweiten Punkt angelangt wären:
Keine Ziele
Wer sich keine Ziele setzt, wird folglich auch nicht wissen, was er/sie erreichen will. Die Gefahr, dass du zwar reichlich beschäftigt bist, trotzdem aber keine Ergebnisse vorweisen kannst, ist hoch!
Fehlende Prioritäten/Tagesplanung
Falls du am Ende deiner Arbeitstage stets das Gefühl hast, zu den wirklich wichtigen Sachen gar nicht gekommen zu sein, solltest du dir unbedingt klare Prioritäten setzten. Probier es mal mit einer schriftlichen Tagesplanung.
Telefonische Unterbrechungen
Bei dir läutet ständig das Telefon und die Gespräche dauern wesentlich länger als die deiner Kollegen? Am besten, du überdenkst dein bisheriges Telefonierverhalten.
Ablenkungen
Soziale Kontakte zu pflegen ist würdig und recht! Blöd ist nur, wenn dir wegen deiner ausgedehnten Plaudereien mit Kollegen die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt.
Überlange Besprechungen
Die meisten beruflichen Meetings sind überflüssig. Prüfe, ob du nicht den einen oder anderen Termin sausen lassen kannst. Oder setze dich für klare inhaltliche und zeitliche Begrenzungen ein.
Papierkram
Gut organisiert ist halb gewonnen. Wenn du hinter deinem Schreibtisch unter Bergen von Papier verschwindest, ist es höchste Zeit, deine Büroorganisation zu überdenken. ´
Externe Störungen
Unangemeldete Besucher und andere Störungen von außen kosten Zeit. Wenn du beim nächsten Mal höflich, aber bestimmt erklärst, dass du gerade sehr beschäftigt bist, klappt es gleich besser!
Aufgaben aufschieben
Nur weil du eine unangenehme Aufgabe vor dich hin schiebst, erledigt sie sich nicht von selbst. Arbeite lieber an deiner Konsequenz, auch Unerfreuliches zu einem Ende zu bringen.
Überperfektionismus
Weniger ist in manchen Fällen mehr! Es muss nicht immer alles hundertprozentig perfekt sein. Es genügt, wenn das Wesentliche gelingt.
Selbstdisziplin
Auch die schönsten Entwürfe, Konzepte, Ideen und Pläne nützen dir nichts, wenn du am Ende nicht diszipliniert genug bist, sie auch umzusetzen.
Fehlerhafte Kommunikation
Aneinander "vorbeizureden" kostet Nerven, Zeit und behindert Arbeitsabläufe. Liegt es vielleicht an deiner Art zu kommunizieren?
11 August 2006
Menschliche Psyche - Körper, Geist, Medidation
Egal was es ist, machen Sie es selber.
Drei Dinge hat mir das Leben eingeschärft. "Such Dir dein Thema, mach es selber und sprich davon" Gemeint ist damit, sich ein Hobby suchen, eine Beschäftigung, etwas was man gerne mag und tut.
Gemeint ist damit nicht. Etwas konsumieren, wie unter anderen Urlaub, Kino oder Party, sondern so etwas wie selbst schreiben, malen, Auto reparieren, Vögel züchten oder Spezialrezept kochen. Egal was, Hauptsache es macht Spaß.
Selbermachen beschäftigt einen, gibt Selbstvertrauen und kann jeden zu einen Experten auf dessen Gebiet machen.
Und Experten sind es schließlich die heute gefragt sind. Es spielt keine Rolle ob Sie irgendwann aus Ihrem Fachwissen Kapital schlagen wollen oder nicht. Selbermachen ist wie eine Therapie für Körper, Geist und Seele.
Sollten Sie also schon ein Hobby und Freizeitbeschäftigung haben, gratuliere und gehen Sie in die Tiefe, wenn Sie es nicht schon ohnehin tun.
Aber es gibt auch Tage, an denen man die Schnauze voll hat und der Frust tief in einem steckt. Es gelingt nichts, keine Lust und Laune etwas in Angriff zu nehmen. Helfende Freunde sind nicht bei der Hand, das Wetter ist zum Kotzen und die Menschen rundum nerven. Man ist auch nicht in Stimmung schlaue Bücher zu lesen oder überflüssige Ratschläge anzunehmen.
Was könnte man tun?
Eine Möglichkeit die ich mir zunutze mache ist, ein Buch hervorzuholen um mich selbst kurzfristig auf andere Gedanken zu bringen. Nicht ein Buch um wirklich ganze Seiten darin zu lesen, sondern ein Buch wo es egal ist welche Seite man aufschlägt und darin ein kurzes, ganz kurzes Kapitel zu Aufmunterung findet.
Eines dieser Bücher ist das von Louise L. Hay "Meditation für Körper und Seele.
Egal welche Seite Sie aufschlagen - links die große Überschrift - rechts ein paar Zeilen zur Aufmunterung. Buch wieder zu und fertig. Obwohl ich kein Freund von großen Meditationstechniken bin, dient dieses Buch lediglich dazu meine Gedanken, kurz - schnell - sofort - in eine andere Richtung zu treiben. Freilich gelingt dies nicht immer, aber einen Versuch ist es allemal wert.
Es ist eben nur eine von vielen Möglichkeiten den Kreislauf der negativen Gedankengänge selbst schnell zu durchbrechen, ohne sich große auf die Suche nach Lösungen zu begeben.
Ich möchte hier noch anführen, für etwas anderes als sich schnell positiv umzustimmen ist dieses Buch nicht geeignet. Es ist also weder ein Fachbuch zur Meditation noch ein griffiger Ratgeber fürs Leben. Es ist eine Momentaufnahme die Stimmungslage zu verbessern.
Sie wissen ja, Leben müssen Sie Ihr Leben sowieso selber!
17 Juli 2006
Warum Sie lernen sollten, Ihre persönlichen Ziele RICHTIG zu planen.
Eine Selbstanalyse und festgelegte Ziele dienen nicht dazu, um Sie in ein selbst auferzwungenes Korsett zu drängen, sondern einzig und allein:
Sich selber besser kennen zu lernen
Ihre Fähigkeiten, Eignung, Neigungen und Talente zu erfahren.
Und in Kenntnis seiner eigenen Werte, Vorlieben, Lebenseinstellung und Spaßfaktor, dieses (nämlich Ihres) Leben zu gestalten.
Bei einigen meiner Seminarteilnehmer artete das Erstellen und in weiterer Folge das umsetzten von persönlichen Zielen in Stress aus. Der Grund ist meistens ein zu schnelles und unüberlegtes Vorgehen beim umsetzten dieser Ziele. Für die Erforschung der eigenen Wünsche und Prioritäten, wurde ein Minimum an Zeit aufgewendet. Dafür wurde mit der Umsetzung der Ziele, ohne „Wenn und Aber" sofort und mit Vollgas begonnen.
Konfuzius schreibt dazu:
Über das Ziel hinausschießen ist ebenfalls so schlimm, wie das Ziel nicht zu erreichen“
Selbstanalyse, Lebensplanung und persönliche Ziele zu erstellen ist eine „Schritt für Schritt“ Angelegenheit und keine Sache von fünf Minuten.
Eigene (Lebens-) Ziele müssen immer auf Ihre Stabilität abgeklopft werden, nämlich ob Sie Ihnen wichtig genug sind, um:
Genügend Zeit dafür aufzuwenden
Auch durchzuhalten
Bei anfallenden Schwierigkeiten bei der Stange zu bleiben.
Widerstände von außen zu begegnen.
Ob meine Ziele überhaupt meiner Veranlagung, Lebenseinstellung und Neigung entsprechen
Ob sie realistisch und gegebenenfalls finanzierbar sind.
Ob der Spaßfaktor dabei vorhanden ist. (Eigene Ziele ohne Freude und Motivation zu erstellen wäre Kampf und somit sinnlos)
Ob Sie dabei andere (z.b.: Familie) nicht schaden.
Ob Sie bereits sind, Änderungen bei sich selbst vorzunehmen.
Stellen Sie ihre Ziele auf stabile Beine und die ersten Erfolge werden nicht lange auf sich warten lassen.
Eines sollte Selbstanalyse nie sein:
Der Zwang, mit überzogenem Ergeiz und Kampfgefühl, gewaltsam eine Änderung im Leben herbei zu führen. Solche Seminar-Teilnehmer hielten selten durch.
Die Selbstanalyse dient dazu, sich mit Spaß, Freude und Begeisterung, sich Selbst zu erkennen und so dem Leben die Richtige Richtung zu geben. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es in weiterer Folge um die Gesundheit, Finanzen, Karriere, Partnerschaft, Hobby und Freizeit geht.
Wer sich selbst erkennt, bestimmt auch wohin seine (Lebens-) Reise geht.
Unsere Bücher und Ratgeber dazu, finden Sie bei Akademie.de
Praktische Online-Seminare bei meinen Partnern in der Workshopwelt
Mein Ziel erreichen
Ziele erreichen und warum doch viele scheitern.
Viele meiner Seminarteilnehmer waren willens und ehrgeizig bei der Sache, wenn es darum ging persönliche Ziele für Ihren Erfolg und persönliches Vorwärtskommen, zu erstellen. Aber trotz Ergeiz und Ausdauer wollte sich das Erfolgserlebnis nicht einstellen. Selbst bei konsequenter Einhaltung Ihrer Vorgaben.
Ich muss hier noch anführen, dass ich als Angestellter-Seminarleiter eines Konzern, nicht nur die Vorträge zu gestalten und abzuhalten hatte, sondern zum Erfolg verdammt war. Die Vorstände gaben sich logischerweise nicht nur mit meinen Vorträgen zufrieden, sie wollten auch handfeste Beweise in Form von Verkaufserfolgen, der Teilnehmer sehen. Dies unterscheidet mich wohl von externem Coach, die zu ihren Vorträgen keine Erfolgsgarantie abgeben müssen.
Zurück zum Thema:
Das scheitern von motiviertem Seminarteilnehmer ist in erster Linie an ihrem Gegensatz „Innere Werte und Ziel" und Wahl des Werkzeuges zur Umsetzung zu suchen.
Auf die Frage: Warum haben Sie diese Verkaufstätigkeit als Ihren Beruf gewählt, folgte die Antwort: Weil ich Geld verdienen möchte.
Auf die zweite Frage: Warum haben sie unser Unternehmen gewählt, kam die Antwort: Weil ich viel, sehr viel Geld verdienen will. Bis zu diesem Zeitpunkt des Seminars war dies alles in Ordnung, weil das Ziel „Viel Geld zu verdienen“ durchaus legal und reizvoll ist. Motivation, Einsatz, Ergeiz, Mitarbeit und Wille des Teilnehmers, waren gegeben.
Im weiteren Verlauf des Seminars kamen jedoch die Gegensätze zwischen „Inneren Werten und Zielsetzung“ mit der Auswahl seines Werkzeuges - „Verkaufstätigkeit im Außendienst“ zu Tage.
Beim Ausfüllen der Wertetabelle ergab sich ein anderes Bild, als die eines Verkäufers.
Der Teilnehmer ein gelernter Tischler, (Anmerkung: Aus meiner Erfahrung weiß ich, auch Handwerker können Super-Verkäufer sein, wenn es ihren Talenten und Neigungen entspricht) ließ wichtige Fragen zu seiner zukünftigen Verkäufertätigkeit unbeantwortet.
Wie z:B. Kontaktfähigkeit, Kommunikationsfreude, Geselligkeit, Reisetätigkeit, Spaß am verkaufen etc..
Vielmehr wurden kreative Tätigkeiten wie: Formen, gestalten, produzieren, bauen, erschaffen, etc. forciert. Damit war das Scheitern als zukünftiger Verkäufer vorgezeichnet.
Der Teilnehmer hatte einen für ihn richtigen Beruf, ein Ziel, jedoch bei der Auswahl zur Umsetzung seines Vorhabens die völlig falsche Tätigkeit gewählt. Er war einer von vielen die nach einigen Monaten unser Unternehmen frustriert verließen. Der Teilnehmer hatte viel Zeit, Einsatz, Motivation und Ergeiz in sein Vorhaben gesteckt und im Enddefekt nichts erreicht. So was kann an die Nieren gehen.
Erforschen Sie daher Ihre Werte, erstellen Sie Ihre Ziele, aber achten Sie bei der Umsetzung, welche Werkzeuge bezw. Tätigkeit Sie dafür auswählen.
Einer der die Musik nicht liebt, wird nie Opernsänger werden, sogar wenn er gut singen könnte.
Mein Weg zum Ziel
Wenden Sie für alles nur so viel Zeit und Energie auf, wie es Ihnen wert ist. Sonst vernachlässigen Sie das wirklich Wichtige
Zeit und Energie, das ist das Rohmaterial, aus dem wir unser Leben gestalten können. Wir können es daraus formen wie ein Bildhauer eine Figur aus Stein. Nach eigenen Ideen und aus eigenem Antrieb, allerdings nur in den Grenzen, die unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechen.
Sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu leben bedeutet, den Dingen unseren eigenen Wertmaßstab anzulegen. Der Wert, den wir einer Sache beimessen, bestimmt auch Zeit und Energie, die wir dafür aufwenden wollen. Sehr oft vergeuden wir für unwichtige Dinge Zeit und Energie, die uns später fehlen, wenn wir alle Kraft auf das wirklich Wichtige konzentrieren sollten.
Zwei Hinweise können Ihnen dabei helfen, diesen Fehler zu vermeiden:
I. Teilen Sie Ihre Vorhaben nach der Wichtigkeit für Sie ein und erledigen Sie das Wichtigste zuerst.
2. Bedenken Sie bei allen Vorhaben den Vier-Punkte Ablauf:
Definieren Sie Ihr Ziel ganz konkret und legen Sie die Zeit fest, wie lange Sie sich damit beschäftigen wollen oder können.
Prüfen Sie, wann der richtige Zeitpunkt für das Vorhaben gekommen ist. Denn eine Sache zu früh oder zu spät in Angriff zu nehmen, kostet Sie einen Mehraufwand an Energie und führt sehr oft nur zu einem unbefriedigenden Ergebnis.
Legen Sie den Aufwand an Anstrengung, vielleicht auch an Geld fest, das Sie einbringen wollen.
Entscheiden Sie, worauf Sie bewusst verzichten oder was Sie auf einen späteren Zeitpunkt verschieben wollen, um alle Energie auf das zu konzentrieren, was Ihnen als Wichtigstes erscheint.
Solche gezielten Überlegungen verhindern sehr oft, dass wir die wichtigsten Dinge im Leben versäumen, weil wir auf das falsche Pferd gesetzt haben, und nicht selten weiter darauf beharren, obwohl wir unseren Fehler längst erkannt haben. Die Ursache dafür ist die Unkonzentriertheit, mit der wir ein Vorhaben begonnen haben:
Wir wissen nicht ganz genau, was wir wirklich wollen. "Irgendwie kriege ich das schon hin", lautet die gängigste Phrase der Selbstüberschätzung.
Wir haben nur eine vage Vorstellung des Aufwands, den die Sache erfordert, weil wir nur die ersten Schritte des Vorgehens überschauen und hoffen, dass es dann schon irgendwie weitergehen würde.
Wir beginnen das Vorhaben überhastet und unterschätzen im anfänglichen Übereifer unsere eigenen Kräfte. Nicht selten passiert es dann, dass wir bald das Interesse verlieren, wenn der Erfolg nicht schnell genug sichtbar wird.
Vergessen Sie nicht, dass wir an jedem Tag unseres Lebens nur ein bestimmtes Maß an Zeit und Energie zur Verfügung haben. Es liegt nur an uns selbst, ob wir den größten Teil davon für das aufwenden, was uns wirklich glücklich macht.