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30 Dezember 2007

Der Megatrend heißt: Arbeit als Selbstverwirklichung

Die Arbeit als Selbstverwirklichung

Die Menschen gestalten ihr Leben immer bewusster. Sie gehen bewusster mit ihrem Körper um, trainieren ihre mentalen Fähigkeiten, gehen den Weg des Herzens. Ratgeber für die bewusste Lebensführung haben in den Verlagen einen sicheren Absatzmarkt.

Doch die größte Sinnkrise liegt für die Menschen immer noch in der Arbeitswelt und nicht im privaten Bereich. Je mehr jedoch die bewusste Lebensgestaltung den privaten Lebensbereich erfüllt, desto schmerzlicher wird die wachsende Diskrepanz zwischen der Selbstverwirklichung im Privaten und der Selbstentfremdung im Beruf. Die Suche nach sinngebender, freudvoller, erfüllender Arbeit wird immer stärker.

Selbstverwirklichung wird in Zukunft immer stärker in der Arbeitswelt gesucht. Mehr noch: Die historisch bedingte Thennung zwischen "Freizeit" und "Arbeitszeit" will überwunden werden. Leben möchte als Ganzes gelebt werden und nicht in "befreite" (das Private) und "unfreie" Zonen (das Berufliche) aufgesplittet sein.

Und wenn Arbeit der Selbstverwirklichung dient, dann macht auch die (wieder historisch bedingte) Trennung zwischen Arbeitszeit und Ruhestand keinen Sinn mehr. Wer sich in seiner Arbeit selbst verwirklicht, für den ist Leben und Arbeit dasselbe, der "arbeitet" bis zum letzten Atemzug, für den wird "Ruhestand" zur Sinnlosigkeit.

Sie haben erst dann Ihre Berufung gefunden, wenn Sie von ihr nie mehr lassen können. Wer selbstbestimmt lebt, den kann man nicht in den Ruhestand schicken!

Was bisher nur wenigen beruflichen "Exoten" (Künstlern, Schriftstellern, Malern, Musikern usw.) vorbehalten war, wird jetzt zu einem Trend und einer Möglichkeit für immer mehr Menschen.

Dieser Trend zur "Arbeit als Selbstverwirklichung" wird bald so mächtig werden wie die "ökologische Bewegung und Friedensbewegung" oder die "Gesundheitsbewegung", "gesunder Umgang mit Geld", "erfüllende Partnerschaft". Die Gesellschaft (Politik) kann nicht mehr weitermachen wie bisher, denn die Menschen wollen nicht mehr weitermachen wie bisher.

22 September 2006

Selbstanalyse, filtern Sie Informationen, ob Sie Ihnen wirklich nützen.

Was wirklich zählt, ist nicht das, was man Ihnen sagt, sondern das, was Sie aus dem machen, was Sie selbst für sich als richtig erkennen

Information und Kommunikation, das sind die großen Schlagworte unserer Zeit. Alle informieren uns, in Zeitungen und Büchern, im Fernsehen und von den Plakatwänden am Straßenrand. Aber wie informieren sie uns? Sie geben uns die Informationen, die sie für uns aufbereitet haben.

Und sie tun es in der Absicht, dass wir ihre Informationen als Wahrheiten glauben und danach handeln. Das gilt für Eltern und Lehrer genauso wie für Politiker und Medien. Was wir aus diesen Informationen machen, hängt davon ab, wie wir sie nach den Maßstäben filtern, die für uns von Nutzen sind.

Der Filter, der es uns möglich macht, sind die eigenen Maßstäbe und Wertungen, die wir nach unseren Vorstellungen für uns besitzen. Nach dem Grundsatz: "Ich tue nicht, was ich tun darf und soll, sondern das, was mich freier und glücklicher macht." Informationen nach diesem Prinzip zu filtern, setzt voraus, dass wir jede Information hinterfragen. Die Filterfrage lautet: "Warum?"

Warum soll ich glauben, was man mir sagt? Warum soll ich das tun, was man mir zu suggerieren versucht? Warum soll es mich glücklich machen? Warum soll gerade diese Information richtig sein und nicht eine andere oder das Gegenteil? Machen wir uns nichts vor:

Sechzig Prozent der Fähigkeit, sich anderen Menschen mitzuteilen, dient nicht der Information, sondern er Desinformation. Das gilt für uns selbst genauso wie für alle anderen:

Jede Ausrede ist eine Desinformation. Man redet viel, statt sich über die Ursache eines Fehlschlags zu informieren. Jede Werbebotschaft ist Desinformation. Der Vorteil wird möglichst eindrucksvoll betont, um zu verbergen, dass jedes Produkt auch Nachteile hat. Jedes Versprechen ist Desinformation.

Wir sollen an etwas glauben, von dem wir nicht wissen, ob ein Versprechen, das man uns macht, tatsächlich eingehalten wird. Autorität baut auf Desinformation. Wenn uns jemand "sagt: "Ich weiß, was für dich richtig ist. Tue es, sonst wirst du Nachteile haben", ist es nichts anderes als der Versuch, uns einzureden, wir könnten nicht selbst wissen, was richtig ist.

Und Wahlversprechungen der Politiker? Nun ja, darüber kann sich jeder längst seine eigene Meinung bilden. Mit allen diesen "Informationen" -und noch vielen anderen - sind wir täglich auf zweifache Weise konfrontiert: Entweder wir selbst benutzen sie anderen gegenüber, oder andere benutzen sie uns gegenüber. Was können wir daraus schließen? Wir können daraus schließen, dass Informationen keine Wahrheiten sind.

Und was wir von Wahrheiten halten können, davon war ja schon die Rede. Denken Sie ein wenig darüber nach. Vielleicht erkennen Sie dann besser, wie Sie Information in Zukunft beurteilen wollen.

25 August 2006

Selbstanalyse, ich bin der Beste darum mache ich alles selber

Sie können nicht alles und jedes können. Werden Sie dort Aktiv wo Sie sich sehr gut auskennen und Ihre Talente liegen, für andere Dinge sollten Sie Fachkräfte nehmen.

Sie müssen nicht unbedingt eine leitende Position bekleiden, um Aufgaben zu delegieren. Wir alle müssen delegieren. Wenn Sie das Leben führen wollen, das Sie sich wünschen, müssen Sie anfangen, ungeliebte Aufgaben zu übertragen und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die Sie gerne tun.

Und wenn Sie bislang nicht delegieren konnten, ist es höchste Zeit, dass Sie es lernen. Auch Eltern delegieren verschiedene Haushaltspflichten an ihre Kinder.

Um diese Kunst zu erlernen, sollten Sie die drei Geheimnisse des guten Delegierens kennen. Zunächst einmal müssen Sie die erforderliche Zeit und Energie investieren, um den Betreffenden vollständig in das entsprechende Aufgabengebiet einzuweisen. Das Schlüsselwort lautet " vollständig".

Andernfalls können Sie den Betreffenden auch nicht zur Verantwortung ziehen, wenn ihm ein Fehler unterlaufen sollte. Delegieren bedeutet nicht, eine Aufgabe zu übertragen und dann abzuwarten, wie der andere damit zurechtkommt.


Sie müssen schon genau erklären, wie die Aufgabe ausgeführt werden soll, auch wenn Sie sich dieser lästigen Pflicht möglichst schnell entledigen wollen. In manchen Fällen können Sie zwar eine Fachkraft engagieren, die Ihre Anweisungen nicht benötigt, aber das ist eben nicht immer der Fall.


Ich habe z. B. eine Buchhalterin mit meiner Buchführung beauftragt. Und nach wenigen Stunden hatte sie mit Hilfe eines entsprechenden Softwareprogramms Ordnung in meine Finanzen gebracht. Ich selbst hätte gar nicht die Zeit gefunden, mir dieses Wissen anzueignen. (Abgesehen davon hasse ich Handbücher für Softwareprogramme.)


In nur wenigen Stunden hatte sie das Programm auf meine Bedürfnisse zugeschnitten, mir eine aktuelle Bilanz ausgedruckt und mir die Funktionsweise des Programms erklärt. Ich hätte diese Aufgabe schon viel früher delegieren sollen. Denn ich habe Unmengen von Zeit und Energie vergeudet, um meine Buchführung selbst zu erledigen.


Das zweite Geheimnis des guten Delegierens besteht darin, die Aufgabe komplett zu übertragen. Erklären Sie dem Betreffenden, welches Ergebnis Sie erwarten, und lassen Sie ihn dann eigene Wege finden, um es zu erreichen. Mischen Sie sich nicht ein, denn dadurch begrenzen Sie die Kreativität des Betreffenden.


Wenn Sie Ihrem Sohn z. B. die Aufgabe übertragen, sein Zimmer aufzuräumen, und dieser wiederum seinen kleinen Bruder anheuert, dann ist das in Ordnung, vorausgesetzt, er hat seinen kleinen Bruder nicht dazu gezwungen. Ihr Sohn hat die Aufgabe kreativ gelöst.

Das dritte Geheimnis besteht in einem speziellen System der Berichterstattung bzw. der Kontrolle. Fordern Sie den Betreffenden auf, Sie auf dem laufenden zu halten, und zwar so, wie Sie es für angemessen halten.


Nehmen wir einmal an, Sie haben eine Putzfrau eingestellt. Sie haben sich die Zeit genommen und ihr erklärt, worauf es Ihnen ankommt. Bevor die Putzfrau nun mit der Arbeit beginnt, erstellen Sie eine Liste mit den zu verrichtenden Aufgaben. Bitten Sie sie, alles abzuhaken, was sie erledigt hat.



Nun kennen Sie die Geheimnisse des Delegierens. Fangen Sie einfach an und freuen Sie sich über die Ergebnisse!

13 August 2006

Fundgrube zum Thema Erfolg

Wie schon mehrfach erwähnt gibt es zu Glück, Erfolg, Zufriedeneheit keine Gebrauchsanweisung wie bei einem Wecker, man drückt auf die richtigen Knöpfe und das Ding klingelt oder das Glück klopft um 18 Uhr an die Tür.

Eine Kernsaussage zum Erfolg lautet oft "Tu es" und "Tu vor allem das Richtige". Der Spruch ist gut gemeint und OK. Der zweite Teil hat allerdings einen entscheidenen Haken. Meist ist es nicht immer möglich, bereits im Vorfeld zu wissen, ob es "Das Richtige ist"

Ich habe dazu auf den Seiten Coachin.Germanblogs eine kurze Geschichte von Monika Scheddin gefunden.

Manchmal muss man die Dinge einfach tun. Mut oder Naivität können nützlicher sein als der Verstand.

Mehr Wissen - Besser Leben! Workshopwelt

Online-Seminare kostenlos testen!

Eines der bequemen Errungenschaften des Internet sind sogenannte Online-Seminare. Sie bieten den Vorteil bequem von Zuhause aus, bei freier Zeiteinteilung, ohne kostenintensive Anfahrten und Stress sich Wissen anzueignen.

Eine der Führenden Online-Seminaranbieter ist Ralf Senftleben mit seiner Workshopwelt. So kann man unter dem Titel "Besser leben" einige Kurse zur eigenen Persönlichkeit,Glück und Zufriedenheit besuchen.

Das schöne an diesen Seiten: "Man (Frau) braucht die Katze nicht im Sack zu kaufen", sondern kann sich durch kostenlose Schnupperkurse ein Bild über die Leistungen und Inhalte machen.


Ich habe hier (aus Faulheit) den Text der Workshopwelt zu diesen Probekurse übernommen.

Sie interessieren sich für unser Programm oder einen konkreten Workshop? Aber Sie sind noch etwas skeptisch, wie das denn nun funktioniert „mit dem eLearning“?

wie unsere Technik funktioniert
wie unser Lernstoff aussehen kann
wie unsere Übungen aussehen können
wie man in einem „Forum“ schreibt und
was Sie sonst noch so in einem Online-Workshop erwartet.

Wie das geht? Ganz einfach.
Melden Sie sich rechtzeitig und kostenfrei an.
Tragen Sie sich den Starttag (Dienstag) in Ihren Terminkalender ein.Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und legen Sie los.

Nutzen Sie die Gunst der Stunde und testen Sie aus, was Sie alles mit unserem Klassenraum anstellen können - laden Sie sich diverse Probelektionen zu unseren Workshops herunter - stellen Sie bei Bedarf unserem Team Ihre Fragen.

Unser Team wird dazu jeden ersten Dienstag im Monat von 20 bis 22 Uhr im Klassenraum anwesend sein. Das ist Ihre Gelegenheit, Fragen zu stellen oder auch an einem moderierten Live-Chat teilzunehmen.

Der Klassenraum selbst ist während der Schnuppertage bis einschließlich Donnerstag rund um die Uhr geöffnet. Genug Zeit also zum Ausprobieren und Nachlesen.

Vor allem aber werden Sie herausgefunden haben, dass Lernen im Internet gar nicht so schwer ist, wie Sie vielleicht angenommen haben und eine der bequemsten Formen des Lernens ist, die Sie sich vorstellen können.


Quelle Workshopwelt.de Walburga Kliem, August 2006

12 August 2006

Macht Geld glücklich? - Macht und Ohnmacht

Der Überfluss beginnt damit, dass Ihnen das, was Sie tun und besitzen, mehr Sorgen als Freude macht

Woran wird der Überfluss gemessen? Haben Sie über diese Frage schon einmal nachgedacht? Vor allem aber: Wer bestimmt, was für wen überflüssig ist? Wenn Sie wissen, was Sie glücklich macht, und für sich und Ihr Leben selbst die Verantwortung übernehmen, gibt es nur einen einzigen Menschen, der darüber bestimmt: Sie selbst.

Natürlich werden Sie damit bei manchen Leuten auf Widerstand stoßen. Vor allem bei jenen, die sich anmaßen, für ihre Mitwelt die Maßstäbe festlegen zu dürfen. Und was sind das für Maßstäbe? Es sind Geld, Besitz, Einfluss oder Macht. Ihr Maßstab aber ist Ihr ganz persönliches Glück. Deshalb kann nichts, was Sie glücklich macht -wirklich glücklich -, für Sie überflüssig sein. Der Vorwurf: " Wie kannst du glücklich sein, während andere Menschen unglücklich sind" ist nichts weiter als eine humanitäre Phrase, mit der Ihnen Schuldgefühle suggeriert werden sollen.

Schuldgefühle, die andere für ihre Interessen nützen. Aber sehen Sie sich doch selbst um: Haben die Millionen an Spendengeldern der angeblich Reichen für die angeblich Armen irgend etwas in dieser Welt verändert? Eines vielleicht: Sie erwecken falsche Hoffnung.

Wenn das ganz persönliche Glück aus eigener Kraft, möglichst an jedem Tag, das oberste Ziel Ihres Lebens ist, dann sollten Sie alles, was Sie besitzen und tun, daran messen, ob es Sie glücklich macht. Der Maßstab lautet: "Wenn mir das, was ich tue und besitze, mehr Sorgen als Freude macht, beginnt für mich der Überfluss." Überfluss ist also das, was Sie unglücklich macht.

Zugegeben, diese Maxime erfordert vermutlich eine radikale Änderung Ihres gewohnten Denkens. Die Formel: "Mehr Geld würde mich glücklich machen" gilt nicht mehr Eine verhängnis- volle Formel übrigens, weil Sie uns davon abhängig macht, wie viel wir verdienen. Oder davon, wie viel andere uns verdienen lassen.


Abhängigkeit jedoch ist der Anfang vom Ende des Glücks. Der Anfang persönlicher Freiheit allerdings ist -wie wir wissen - die Fähigkeit, verzichten zu können. Die Formel dafür lautet: "Ich muss wissen, worauf ich verzichten muss, damit ich mit dem glücklich sein kann, was ich brauche, um glücklich zu sein."


Um es noch einmal zu betonen: Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, dass Ihr persönliches Glück der Maßstab für das ist, was Sie denken, tun und besitzen, dann muss sich alles andere daran orientieren:


Wie viel Geld brauche ich wirklich, um glücklich zu sein? .Von welchen Menschen sollte ich mich trennen, weil die Beziehung zu ihnen mit mehr Sorgen als Freude verbunden ist?


Macht mich mein Job wirklich glücklich, oder arbeite ich nur, um mehr Geld zu verdienen, als ich wirklich brauche? Alles das sind Überlegungen, die Sie anstellen sollten, ehe Sie den Maßstab für Überfluss von anderen Leuten übernehmen.

09 August 2006

Rolex, Hawaii, Mercedes - Wünsche, Pläne Idealvorstellung

Stellen Sie sich vor, Sie wären Milliardär. Fragen Sie Freunde und Verwandte, was sie mit einer Milliarde machen würden. Ich möchte Ihnen vorschlagen, jetzt einen Zettel und einen Stift zur Hand zu nehmen und 100 Dinge zu notieren, die Sie mit einer Milliarde machen würden.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Geld ist nichts weiter als ein Objekt. Wenn Sie sich schon immer ein Haus am Strand gewünscht haben, dann schreiben Sie es auf.

Sie wünschen sich einen Mercedes oder eine Rolex, notieren Sie es. Private Tanzstunden oder ein Tauchkurs auf Hawai? Schreiben Sie alle Wünsche, Pläne, Idealvorstellungen, Träume und Hoffnungen auf. Vielleicht ergeht es Ihnen wie vielen anderen auch und Ihnen fallen gar keine 100 Punkte ein. Lassen Sie sich etwas einfallen. Keine Sorge, Sie müssen ja nicht alle Ideen in die Tat umsetzen.
Wenn Sie 100 Punkte notiert haben, gehen Sie die Liste sorgfältig durch. Wie viele Punkte wollen Sie wirklich realisieren? Wollen Sie diesen Mercedes wirklich? Was bedeutet Ihnen ein Mercedes überhaupt? Wollen Sie die Kosten für den Unterhalt wirklich tragen? Denn wir vergessen nur zu häufig, dass Besitz mit weiteren Kosten verbunden ist. Haben Sie schon einmal einen Mercedes gefahren?

Wollen Sie wirklich Opernstar werden? Oder sparen Sie sich lieber doch die Zeit für die Ausbildung und singen weiter unter der Dusche? Wählen Sie zehn Punkte aus, die Sie wirklich realisieren möchten. Also die, bei denen Sie es bereuen würden, wenn Sie sie nicht tun und irgendwann auf dem Totenbett sagen müssten: "Hätte ich doch nur einmal die Akropolis besucht!" Haben Sie schon einmal von jemandem gehört, der auf dem Totenbett bereut hat, dass er sich niemals eine Rolex gekauft hat?

Genau genommen bereuen wir Dinge, die wir nicht getan oder gesagt haben, wenn wir jemandem nicht verziehen oder uns bei jemandem nicht entschuldigt haben, keine Zeit für andere hatten oder eine große Chance nicht genutzt haben. Sie können Unmengen von Geld sparen, wenn Sie sich diese Tatsache jetzt und hier klar vor Augen führen.


Achten Sie darauf, dass die verbleibenden Punkte mit Ihren persönlichen Wertvorstellungen übereinstimmen. Ich meine hier nicht die moralischen Werte. Die Punkte auf Ihrem Wunschzettel sollten Ihnen einfach wirklich wichtig sein.

Wählen Sie eines dieser Lebensziele aus und fangen Sie noch heute mit seiner Verwirklichung an. Sobald Sie Ihre Bedürfnisse erkannt haben, werden Sie sehr viel weniger Wünsche haben als je zuvor.


Nehmen Sie sich etwas Zeit und stellen Sie sich vor, Sie wären Milliardär. Schreiben Sie auf, was Sie mit dem Geld machen würden, und wählen Sie dann die zehn Punkte aus, die Sie wirklich realisieren wollen.

06 August 2006

Glück, Erfolg und Zufriedenheit, Lösungsmethoden finden

Blättern Sie in dem Buch, das das Universum nur für Sie allein geschrieben hat

Es gibt zwei Quellen, aus denen wir Wissen über uns beziehen können: äußere und innere. Es scheint, als hätte der Überfluss an Botschaften, mit denen die Außenweit uns überflutet, bei den meisten Menschen die innere Quelle zum Versiegen gebracht.


Wenn Sie sich auf die Suche nach sich selbst, Ihrem Glück und dem Sinn Ihres Lebens machen, wo anders könnten Sie die Antworten darauf finden, als in sich selbst? Was viele Menschen davon abhält, sind fehlendes Selbstvertrauen und Ungeduld. Sie glauben einfach nicht daran, dass sie selbst sich unendlich viel über sich zu sagen hätten. Und wenn ihr inneres Ich ihnen eine Mitteilung macht, nehmen sie es nicht ernst.

Vor einiger Zeit kam ein amerikanischer Gehirnspezialist, der an einem zehnjährigen Forschungsprogramm über die Glücksgefühle des Menschen arbeitet, zu folgendem Schluss:

Glück ist die Voraussetzung für Erfindungsreichtum und das Streben nach neuen Horizonten, also die mächtigste Triebfeder für die Entwicklung der Menschheit schlechthin. Schön und gut. Aber was nützt Ihnen diese Erkenntnis bei der Suche nach Ihrem eigenen Glück?

Natürlich gibt es ein reichhaltiges Angebot an Selbstfindungsmethoden. Von Yoga bis Zen-Meditation, religiöse Übungen, Gebete und Askese, Kurse und Seminare, Workshops und natürlich Bücher, Bücher, Bücher.

Was immer Sie auch lesen und lernen, letzten Endes sind Sie nachher doch wieder allein mit sich selbst. Warum fangen Sie nicht einfach mit der Suche nach Lösungen ganz am Anfang an, bei sich? Mit der Viertelstunde an jedem Tag, in der Sie sich in eine stille Ecke setzen, die Augen schließen, zehn ruhige Atemzüge machen und nichts anderes tun, als mit sich selbst einen inneren Dialog zu beginnen?

Stellen Sie sich Fragen und nehmen Sie die Antworten ernst, die Ihnen dazu einfallen. Oder, um es anders auszudrücken: Blättern Sie in dem Buch, das die Natur allein für Sie geschrieben hat.

Für Sie, als das unverwechselbare Individuum. Schließlich gibt es keine zwei vollkommen gleiche Menschen in der Welt. Sie sind auf Ihre Weise einmalig. Die Natur, die Sie dazu gemacht hat, gibt Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit auch das Konzept mit auf den Weg, Ihren ganz persönlichen, einmaligen Weg zu gehen. Worum es also geht, ist nichts anderes, als diese Gebrauchsanleitung aufzuschlagen und darin zu lesen.

Fangen Sie damit an, dass Sie nach der Seite in Ihrem inneren Buch suchen, auf der die Antworten auf die Frage stehen: "Wer bin ich wirklich, was macht mich glücklich und was kann ich tun, um so zu leben, wie es mir, meinem Wesen und meinen Ansprüchen entspricht?"

Horchen Sie in sich hinein, ohne vorgefasste Antworten zu erwarten. Sie befinden sich schließlich auf Entdeckungsreise in ein Land, das Sie noch nicht kennen. Entdecken Sie, hören Sie zu, lernen Sie. So, als würden Sie in Paris durch den Louvre wandern und sich von den Kunstwerken beeindrucken lassen, die Sie in jedem Saal überraschen.

31 Juli 2006

Berufliche Karriere, Anerkennung, Aufstieg, Gesundheit, Pension

Wenn Sie auf dem Gipfel stehen, sollten Sie darauf vorbereitet sein, wieder ins Tal hinunterzusteigen

Erfolgsorientierte Menschen haben oft ein Problem: Sie setzen alle Ihre Energie für den Aufstieg zum Gipfel ein und vernachlässigen die Vorbereitung auf die Strapazen für den unvermeidbaren Abstieg ins Tal.

Dieses Phänomen können Sie beobachten, wohin Sie auch schauen. Der junge Star, der mit dem schnellen Erfolg nicht fertig wird, oder der alternde Star, dem es unerträglich ist, von niemandem mehr bewundert zu werden.

Auch das Problem des Pensions-Schocks gehört dazu. Ein Leben lang haben sich viele Menschen dabei verausgabt, Posten zu erkämpfen, Titel zu erringen und ihre Tüchtigkeit unter Beweis zu stellen. Eines Tages keinesfalls unvorhersehbar sind sie weg vom Fenster.

Statt den letzten Abschnitt ihres Lebens zum schönsten zu machen, degradieren sie sich selbst zur Nutzlosigkeit und zum "alten Eisen".

Kein Wunder, dass so viele an dieser Krise scheitern. Manche werden krank, um, wie wir wissen, wenigstens auf diese Weise noch Beachtung zu finden. Sei es auch nur durch das Mitleid anderer.

Und warum das alles? Weil sie nicht rechtzeitig erkannt haben, dass Tüchtigkeit, Erfolg und Anerkennung nur dann sinnvoll eingesetzt sind, wenn sie durch das Gerüst einer starken Gesamtpersönlichkeit abgesichert werden.

Dieses Gerüst beruht auf der einfachen Frage, von der auf diesen Seiten immer wieder die Rede ist. Die Frage: "Wer bin ich, und was brauche ich wirklich, um so glücklich sein zu können, wie ich sein möchte?"

Wenn das höchste Ziel Ihres Lebens darin besteht, möglichst viel Geld zu verdienen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihre Partnerschaft oder Ihre Familie unter der Vernachlässigung leiden oder sogar scheitern.

Wenn Sie vom Ehrgeiz nach Anerkennung gejagt werden, bleibt Ihnen vielleicht zu wenig Zeit, rechtzeitig und täglich etwas für Fitness und Gesundheit zu tun.

Wenn Sie Ihre Gefühle lange genug unterdrücken, weil Tüchtigkeit dafür keinen Raum lässt, stellen Sie vielleicht eines Tages fest, dass Sie an den schönsten Dingen des Lebens achtlos vorbeigehetzt sind.

Alles im Leben hat, wie Sie sehen, seinen Preis. Wer ganz oben sein will, geht das Risiko ein, tief zu fallen, wenn er der Anstrengung nicht gewachsen ist. Wenn Sie an jedem Tag glücklich sein möchten, sollten Sie sich bewusst sein, dass jedes Glück mit Unglück verbunden ist.


Deshalb besteht Ihr Training des Glücklichseins aus zwei Einheiten:
Stärken Sie unermüdlich alle Fähigkeiten, die erforderlich sind, um die Hindernisse zu bewältigen, die dem Glück im Wege stehen.

Stärken Sie unermüdlich den Glauben an sich selbst, damit er Ihnen nach jeder Niederlage die Kraft verleiht, einen neuen Aufstieg zum Gipfel zu wagen.

Das Glück von heute ist sehr oft schon das Unglück von morgen. Auf beides sollten Sie jederzeit vorbereitet sein.

27 Mai 2006

Vor dem Erfolg steht die Selbstanalyse

oder kann man "Erfolg" lernen ?

Vorerst, mit Erfolg ist nicht immer und ausschließlich viel Geld gemeint.
Auch wer z. B. ein hervorragender Koch ist, kann erfolgreich sein, weil er sein Thema, Lebensaufgabe gefunden hat und somit glücklich und zufrieden, und damit für sich selbst erfolgreich ist.


Erfolg ist zu 98% lernbar.
Egal was es ist. Sie wollen Gärtner werden, Tischler, Programmierer, Hundezüchter, Koch, Verkäufer, Mechaniker, Dolmetscher usw. usw. Sie können alles lernen. Das Internet, Buchhandel, Organisationen ist voll mit Angeboten wo Sie sich ausbilden lassen und was lernen können. Selbst wenn Mathematik nicht Ihr Thema ist, sie können es lernen und je tiefer sie in die Materie hineingehen umso besser werden Sie darin.

Speziell in der heutigen Zeit ist Flexibilität angesagt und da wird schon des öfteren der Tischler zum Designer und der Metzger zum Partnervermittlungsinstitut. Oder wie in Wien jetzt bekannt wurde, der Zimmerer zum Promischneider. (Er ist mit Fendrich in eine Koksaffäre verwickelt. Das Motto zum Erfolg möge daher heißen: (fast) alles ist möglich, wenn um den eigenen Erfolg geht.

Wenn aber Erfolg lernbar ist, warum gibt es so viele weniger Erfolgreiche?
Also, wir setzten einmal voraus man will im Sinne von "Zufriedenheit" erfolgreich werden und die nötigen Schritte zum lesen, lernen, wissen ansammeln durchführen. Es geht allerdings trotzdem keinen Schritt nach vorne. Dann stecken Sie bei 2% fest, wo Erfolg eben nicht erlernbar ist. Und diese 2% ist der Hauptgrund für die Erfolglosigkeit.

Die 2% setzten sich zusammen aus:
Mein Thema finden
Mein Thema umsetzten, tun.

Was nichts anderes heißen soll, wie Sie müssen Ihr Thema finden, Ihr Lebensthema, Ihre Tätigkeit, Ihr Hobby, Ihr Interesse, Ihre Berufung, Ihren Punkt an dem Sie sich immer wieder festhalten können.

Mein Partner Dr. Mang hat das Internetmarketing und Geldverdienen im Internet zu seinem Thema gemacht. Eine Bekannte von mir, eine Hotelierfrau, das Schneidern. Sie betreibt Schneidern nicht beruflich, jedoch kommen Bekannte von nah und fern um sich bei ihr die Trachtenkleider nähen zu lassen.
Sie muss Aufträge abweisen, weil sie nicht die nötige Zeit dafür aufbringen kann oder will. Egal Sie ist auf ihre Art erfolgreich.

Sie können sich in 98% der Fälle beraten lassen und alles dazu lernen. Jedoch bei den 2%: Was ist mein Thema und ich setzte es um, ich tue es. Gibt es keine Hilfe. Weder von mir, Dr. Mang, Einstein, Merkel, oder dem Papst.

Diese 2 Punkte bleiben zu 100% an Ihnen hängen, ohne Ausnahme.

Mein Vorschlag daher.
Egal was Sie suchen, wie sie es angehen, was sie ändern wollen. Analysieren Sie vorher was Ihr Thema ist. Denken Sie nach was ihnen Spaß macht, was sie gerne "tun" mögen. Lassen Sie sich Zeit und betreiben Selbstanalyse. Ihr Thema ist der erste und zugleich wichtigste Schritt, die Grundlage, der Eckpfeiler das Fundament auf dem alles andere in Zukunft stehen soll und muss.

Viele Menschen haben deshalb z.b. keinen Erfolg im Internet, weil sie kein Thema haben oder das Thema von anderen. Selbst wenn Sie sich 1000 Geschäftsideen ins Haus liefern lassen, Ihre eigene sollten Sie trotzdem selber finden und analysieren. Erst wenn der Schritt: Was ist mein Thema, erledigt ist sollte man sich auf die Suche nach Information, Bücher, Hilfe, Lehrer und Coach machen.





23 Mai 2006

Arbeitslosigkeit Politische Lösungen

Politische Lösungen beim Matinee in Salzburg.

Bei einem Matinee im März 2006 in Salzburg, saßen hochrangige Politiker in einer Diskussionsrunde um zum einen über Europa und im besonderen über die hohe Arbeitslosigkeit im europäischen Raum Ihre Meinung darzustellen. Besetzt war die Runde unter anderen mit Günter Verheugen, Innenminister Schäuble, dem Österr. Bundeskanzler Schüssel. Das Wolfgang Mozart so nebenbei wieder einmal für eine Inzenierung der Politik vergewaltigt wurde, sei hier nur am Rande erwähnt.

Frage des Diskussionsleiter an Verheugen:
Welche Maßnahen können gesetzt werden um das Heer der Arbeitslosen zu veringern?

Antwort Verheugen:
Wenn von den 25 Millionen Klein und Mittelbetriebe in Europa jeder nur einen Arbeitnehmer mehr aufnimmt, dann hätten wir diese Diskussion gar nicht.

Meine Analyse:
Man weiß, dass die Politik der EU, Großkonzerne und Großkapital imens fördert. Das Ergebnis ist Klein und Kleinstfirmen kommen unter gigantischen Preisdruck, die Insolvenzen dort steigen, zuwenig Eigenmittel Bürokratie und politische Hemmschuhe werden dem "Kleinen" zwischen die Beine geworfen. Des weiteren vernichten Großkonzerne ein Unmenge an Arbeitsplätzen und raffen im Gegenzug ungeheure Summen Geld an sich.

Nachdem also die Konzerne unter tatkräftiger Mithilfe der europäischen Politik 25 Millionen Arbeitslose produziert hat, sollte nun der gebeutelte Kleinstand die Sünden der verfehlten Markt und Sozialpolitik auffangen. Man sollte zumindest dem Kleinunternehmer zugestehen, dass auch er nur Personal einstellt, wenn er eines benötigt und nicht wenn Verheugen meint.


Frage des Diskussionsleiter an Innenminister Schäuble.
Wie sehen Sie das Problem mit der deutschen Arbeitslosigkeit.

Antwort Schäuble:
Wenn nicht jeder immer nur das billigste kaufen würde, dann ginge es der Binnenwirtschaft besser.

Meine Analyse:
Bravo Hr. Schäuble, erklären Sie ihren 5 Millionen Arbeitslosen, diese sollten sich doch statt eines Kleinwagen einen teuren Sportwagen kaufen und statt einer Wohnung ein Penthouse mieten.

Frage des Diskussionsleiters an Bundeskanzler Schüssel.
Obwohl wir (österreich) in Osteuropa große Gewinn erzielen, bewirkt das eher eine Zuhnahme der Arbeitslosigkeit, als das Gegenteil.

Antwort Schüssel:
Ja das ist richtig, wir erzielen große Gewinne in Osteuropa und sind stolz darauf.



Mein Schlußanalyse:
So sind die Antworten und Lösungen der vermeintlichen heutigen Spitzenpolitik zu den Problemen der Menschen unserer Zeit,unzureichend, irreführend und schon gar nicht zielführend.

Selfmade, my Life - Leben, mach es selber!

22 Mai 2006

Leitbild eines Versicherungskonzern

Vorweg, es fehlt mir hier der Platz um den ganzen Text dieser Leitbild-Broschüre eines Versicherungskonzern hier zu kommentieren, einige Auszüge daraus möchte ich jedoch hier zitieren. Das die Broschüre in Hochglanz mit gestochen scharfen Bildern und Hochglanzfotos versehen ist versteh sich von selbst. Wichtig wie immer ist jedoch der Text dazu.
Auf der Titelseite ein Zitat - Damit der Mitarbeiter sofort erkennt was gemeint ist.
Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun. (no,na wer weiß das nicht!)

Textauszüge:
Eine umfassende Orientierung ist daher für ein konzentriertes, erfolgreiches Handeln notwendig. (ja ,genau. Ich stimme dem zu)

Wo zu ein Leitbild?
Es gibt eine ganz konkrete Antwort auf die Frage: Wozu sind wir überhaupt da?
So dient es uns zur allgemeinen Orientierung einerseits und ist andererseits eine Basis für strategische Planungen und konkrete Maßnahmen, die unseren Alltag betreffen. (ja, genau ich stimme dem zu)

Weitere Schlagworte wie:
Innere Werte, unser Stellenwert, Wirtschaftlich handeln, Ziele setzten - engaiert arbeiten. Service verbessern - Änderungsbereitschaft zeigen, flexibel sein. Mehr an Konseqenz usw.

Insofern geht es für jeden Mitarbeiterin und Mitarbeiter um ein sehr persönliches "Mehr an..." und wurden dazu an die 25 Positionen aufgezählt.

Was soll dieser Auszug überhaupt, werden sie jetzt fragen!
Mir ist schon klar, Konzerne haben nur eine Aufgabe Gewinne zu erzielen und ihre Aktionäre zufrieden zu stellen. Die Umsetzung erfolgt mit den Produkten aber vor allem mit dem Verkauf dieser Produkte - und verkaufen tun bis Dato in der Mehrzahl immer noch Menschen, nicht Maschinen.

Mir ist dazu ein Satz besonders aufgefallen:
Ausschüttung einer branchenkonformen Dividende an unsere Aktionäre.

Mein Fazit:
Sollten Sie oder die Mitarbeiter in der Lage sein dieses Leitbild zu 100% umzusetzten und die ganze Kraft der Gewinnmaximierung dieses Konzern widmen, so sage ich Ihnen: Werden Sie selbstständig oder ändern ihren Arbeitsplatz, und setzten sie all diese Tugenden für sich selbst ein. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

Nutzen Sie solche Leitbilder von Konzernen für sich selbst und Privat, denn es ist sozusagen eine Anleitung für Zielorientiertes Handeln, ein Leben lang. Der feine Unterschied: Die Gewinne fahren Sie ein und nicht die Aktionäre.

Befolgen sie die Ratschläge der Konzerne für ihren eigenen beruflichen Erfolg. Eine umfangreichere Beschreibung was alles für ihren Erfolg zu tun ist, bekommen sie sonst nirgens. Dazu ist es aber unbedingt erforderlich etwas Selbstanalyse zu betreiben, um zu wisse, wo man selbst überhaupt hin will.



27 April 2006

Leitbild der Konzerne "selbst" übernehmen

Vorweg, es fehlt mir hier der Platz um den ganzen Text dieser Leitbild-Broschüre eines Versicherungskonzern hier zu kommentieren, einige Auszüge daraus möchte ich jedoch hier zitieren. Das die Broschüre in Hochglanz mit gestochen scharfen Bildern und Hochglanzfotos versehen ist versteh sich von selbst. Wichtig wie immer ist jedoch der Text dazu.

Auf der Titelseite ein Zitat - Damit der Mitarbeiter sofort erkennt was gemeint ist. Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.

Textauszüge:
Eine umfassende Orientierung ist daher für ein konzentriertes, erfolgreiches Handeln notwendig. (ja ,genau. Ich stimme dem zu)

Wo zu ein Leitbild?
Es gibt eine ganz konkrete Antwort auf die Frage: Wozu sind wir überhaupt da?
So dient es uns zur allgemeinen Orientierung einerseits und ist andererseits eine Basis für strategische Planungen und konkrete Maßnahmen, die unseren Alltag betreffen. (ja, genau ich stimme dem zu)

Weitere Schlagworte wie:
Innere Werte, unser Stellenwert, Wirtschaftlich handeln, Ziele setzten - engaiert arbeiten. Service verbessern - Änderungsbereitschaft zeigen, flexibel sein. Mehr an Konseqenz usw.

Insofern geht es für jeden Mitarbeiterin und Mitarbeiter um ein sehr persönliches "Mehr an..." und wurden dazu an die 25 Positionen aufgezählt.

Was soll dieser Auszug überhaupt, werden sie jetzt fragen!
Mir ist schon klar, Konzerne haben nur eine Aufgabe Gewinne zu erzielen und ihre Aktionäre zufrieden zu stellen. Die Umsetzung erfolgt mit den Produkten aber vor allem mit dem Verkauf dieser Produkte - und verkaufen tun bis Dato in der Mehrzahl immer noch Menschen, nicht Maschinen.

Mir ist dazu ein Satz besonders aufgefallen:
Ausschüttung einer branchenkonformen Dividende an unsere Aktionäre.

Mein Fazit:
Sollten Sie oder die Mitarbeiter in der Lage sein dieses Leitbild zu 100% umzusetzten und ihre ganze Kraft der Gewinnmaximierung dieses Konzern widmen, so sage ich Ihnen: Werden Sie selbstständig oder ändern ihren Arbeitsplatz, und setzten sie all diese Tugenden für sich selbst oder einen Kleinunternehmer ein. Der Erfolg ist Ihnen sicher.

Nutzen Sie solche Leitbilder von Konzernen für sich selbst und Privat, denn es ist sozusagen eine Anleitung für Zielorientiertes Handeln, ein Leben lang. Der feine Unterschied: Die Gewinne fahren Sie ein und nicht die Aktionäre.

Befolgen sie die Ratschläge der Konzerne für ihren eigenen beruflichen Erfolg. Eine umfangreichere Beschreibung was alles für ihren Erfolg zu tun ist, bekommen sie sonst nirgens. Dazu ist es aber unbedingt erforderlich etwas Selbstanalyse zu betreiben, um zu wissen, wo man selbst überhaupt hin will.

Selbstanalyse - Unterscheiden Sie Eignung & Neigungen !

Bei Tätigkeiten, die wir gerne ausführen, haben wir in der Regel keine Schwierigkeiten mit dem Anfangen und schieben sie nicht auf.

Fehlende Arbeitsmotivation hingegen kann beispielsweise in der Ausübung eines weniger geeigneten Berufes begründet sein. Deshalb ist es lohnend, sich über die eigenen Fähigkeiten und Neigungen klar zu werden und eventuell eine berufliche Veränderung anzustreben.


Neigungen sind "Vorlieben" die unsere Aufmerksamkeit und unsere Interessen auf eine natürliche Weise in eine bestimmte Richtung lenken.

Neigungen können uns schon seit der Kindheit beschäftigen: z.B. ein tiefes Interesse für Musik oder Literatur. Wenn wir unsere Neigungen vernachlässigen, können wir uns gelangweilt und unausgefüllt fühlen.

Beispiel:
Der Unterschied zwischen Eignung und Neigung wird im folgenden Fall deutlich: Ein Mensch, der Fähigkeiten besitzt, die ihn für eine Bürotätigkeit sehr geeignet machen, kann trotzdem keinerlei Neigung dafür besitzen und es vorziehen, als Gärtner zu arbeiten anstatt täglich in einem Büro zu sitzen.

Ausschlaggebend bei der Wahl zwischen verschiedenen beruflichen Möglichkeiten sollte das Gefühl sein, Dinge zu tun, die ihnen entsprechen und wirklich wichtig für sie sind.

Orientieren Sie sich bei der "Suche" auf Antworten auf diese Fragen vor allem: Was fällt mir besonders leicht, was macht Ihnen Spass und wo haben Sie eher Schwierigkeiten.

Externe Test ergeben oft das Resultat Ihrer Fähigkeiten und nicht Ihrer inneren Neigungen. Darum am besten, Selbstanalyse!